„Wir sollten sie als ein Instrument im kollektiven Kampf gegen Covid-19 sehen, nicht als ein Mittel, um sich individuell zu schützen. Das Ziel ist es, die Ausbreitung kleiner Tröpfchen im öffentlichen Raum zu verhindern und damit die Möglichkeit einer Übertragung zu begrenzen“, sagt Professor Jean-Michel Foidart von der Königlichen Akademie für Medizin.
Selbstgenähte Stoffmasken filtern 70 Prozent der Viruspartikel, chirurgische Masken dagegen 89 Prozent. Allerdings sind chirurgische sowie FFP2-Masken weiterhin dem Personal in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen vorbehalten.
Die Königliche Akademie für Medizin rät ebenfalls, eine Stoffmaske nicht länger als sechs Stunden zu tragen. Außerdem müsse die Maske korrekt platziert werden, sodass sie dicht anliegt und gleichzeitig Nase, Mund und Kinn bedeckt. „Die Maske sollte auch häufig, idealerweise einmal täglich, bei achtzig Grad gewaschen werden“, so Foidart.
Die Föderalregierung hat eine Expertengruppe darauf angesetzt, die Sinnhaftigkeit von Mundmasken in der Öffentlichkeit zu prüfen. Am Mittwoch berät der Nationale Sicherheitsrat über eine mögliche Verlängerung der Schutzmaßnahmen. (belga)

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