Selbstständigenverbände sind zu haben für eine Verschiebung des SSV, der normalerweise im Juli stattfindet, ebenso wie eine Gruppe von 78 belgischen Kleidungsgeschäften. Die flämische Liberalen reichten einen Gesetzesvorschlag für einen SSV ab 15. August ein. Die Argumentation der selbstständigen Modegeschäfte: Große Einzelhändler und Online-Akteure seien geneigt, beim Neustart so viele Waren wie möglich mit großen Rabatten zu verkaufen. Die kleineren Händler sollten vor den großen, einflussreichen Ketten geschützt werden.
Jetzt reagieren auch die großen Modeketten. Über ihren Branchenverband Comeos sagen sie, dass sie um beträchtliche Lagerbestände fürchten. Die Kaufkraft der Belgier sei drastisch zurückgegangen, was das Interesse für den Kauf von Kleidung einschränke. „Zu glauben, dass der Verkauf in allen Geschäften sofort wieder auf dem normalen Preisniveau beginnen kann, ist leider Wunschdenken.“
Laut Comeos ist es entscheidend, dass die Kunden relativ schnell von den Verkäufen profitieren können, wenn die Geschäfte wieder geöffnet werden dürfen. Die Organisation weist auch darauf hin, dass die Belgier jenseits der Grenze oder in einem ausländischen Webshop einkaufen können. „Wenn wir im Juli keinen Schlussverkauf haben, dies aber anderswo wohl der Fall ist, drohen den belgischen Geschäften erneut Umsatzeinbußen.“ (gz/belga)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren