König-Baudouin-Stiftung sammelt Spenden für den Pflegesektor

Sämtliche Pflegeeinrichtungen stehen angesichts der zu bewältigenden der COVID-19-Krise vor einer riesigen Herausforderung. Die kurzfristigen Bedürfnisse ändern sich von Tag zu Tag. Aber auch wenn die Krise einmal unter Kontrolle ist, werden Krankenhäuser und sonstige Wohnpflegezentren noch große Anstrengungen leisten müssen, bevor sie erneut eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung leisten können. Die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist von wesentlicher Bedeutung, damit sie heile durch die Krise kommen und auch nachher unter guten Bedingungen weiterarbeiten können. Die öffentliche Hand in unserem Land unternimmt riesige Anstrengungen, um angesichts dieser noch nie dagewesenen Situation koordiniert auf die materiellen, logistischen und personaltechnischen Bedürfnisse der Pflegeeinrichtungen zu reagieren. Die Not ist jedoch groß und viele Unternehmen und Privatpersonen möchten helfen.

Je nach Bedarf erfolgt die Zuweisung der an den Fonds gespendeten Gelder auf zwei Arten:

- Für dringende kurzfristige Notwendigkeiten können die Mittel nach Absprache mit den Behörden und den betroffenen Sektoren auf die betroffenen Pflegeeinrichtungen verteilt (Krankenhäuser und andere) oder Initiativen zugewiesen werden, die einen gesamten Sektor unterstützen.

- Für mittelfristige Bedürfnisse wird die König-Baudouin-Stiftung nach Absprache mit den betroffenen Sektoren einen oder mehrere Projektaufrufe starten. Diese Projekte müssen einen Beitrag zu nachhaltiger Gesundheitsversorgung nach der Krise leisten. Sie werden von einer pluralistischen und fachübergreifenden Sachverständigenjury bewertet.

70% der Spendengelder werden den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt, 30% gehen an andere Wohnpflegeeinrichtungen (Seniorenbereich, besondere Jugendhilfe, Menschen mit Behinderung...).

Spenden können überwiesen werden auf das Konto BE10 0000 0000 0404 der KBS, unter Angabe von „200670: Fonds für solidarische Pflege“ oder 020/0670/00086. (red)

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