Anstatt mit Dir in den Krieg zu ziehen und Dich mit allen Mitteln zu bekämpfen, frage ich Dich: Wie können wir eine Lösung finden, die uns den Raum lässt, zu leben? Ein kleiner Teil von uns Menschen hat aus extremer Gier nach Geld, Macht und Selbstverwirklichung den Bogen überspannt (und ist bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen worden). Die größte Verantwortung aber an dieser Erdenschieflage in allen Lebensbereichen tragen wir, die Menschen der sogenannten Ersten Welt (ich dachte es gäbe nur eine Welt), die, die die augenblickliche Situation erleben, die, die auch davon profitieren, die, die geschwiegen haben und die, die immer noch schweigen (siehe Finanzwelt – Umweltzerstörung – Hunger und Armut, Flüchtlingselend).
Wir haben fast alle indigenen Völker, mit allen nur erdenklichen Methoden, aus dem Weg geräumt, unsere wundervolle Erde ausgeraubt, und was kommt noch alles auf uns zu, nach der Verpestung des Raumes zwischen Erde und Himmel? Nicht zufällig geschieht parallel dazu noch eine beschämendere Katastrophe: Vor etlichen Jahren haben wir ein Gesetz festgeschrieben, welches neue Leben das Licht dieser Erde noch erblicken darf, und welches nicht. Ausnahmen gibt es in jedem Gesetz und für Frauen, die aus tiefster Seelennot abgetrieben haben, hätte ein Gesetz zur Seelennotrettung gesucht werden müssen. Jetzt wollen wir dieses Umbringungsgesetz noch ausweiten. Daher frage ich mich: Warum nicht gleich auf 99 Jahre? Wie viel Geld und Arbeit könnten wir sparen, wenn wir keine Alters- Pflege- Behindertenheime hätten? Wie wäre es auch mit einer individuellen, weltweiten Quote, die den Einsatz und den Respekt für das Leben und die Umwelt wertet, und nicht wie die Dreckschleuderquote verhandelbar wäre? Wie viele Lebewesen müssen noch sterben, bis erkannt wird, dass Respekt und Liebe Grundsteine unseres Lebens sind.
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