„Es fehlt ein einheitliches Kommando“, sagte Michel am Sonntag in der VRT-Sendung „De zevende dag“ zum Umgang mit der Corona-Krise. „Ich denke, die Lehre aus dieser Krise ist, dass wir auf europäischem Niveau einen stärkeren Ansatz beim Krisenmanagement brauchen.“
„Ich plädiere für ein echtes europäisches Krisenzentrum“, sagte der Ratspräsident in dem per Video geführten Interview. „Das gibt es noch nicht. Wir haben jetzt ein paar Instrumente, aber in der Zukunft wird es entscheidend sein, mehr europäische Mittel in der Hand zu haben.“ Ein gemeinsames Krisenzentrum würde mehr Vorausschau und mehr Solidarität schaffen, meinte Michel. Nötig sei zudem ein „echter europäischer Zivilschutz“. Das Wichtigste in der aktuellen Situation ist dem Ratspräsidenten zufolge, „Mittel freizumachen für die Gesundheit und die Unterstützung der Wirtschaft“. (dpa/red)

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