Die Gewerkschaft warnt davor, dass sich ein Einkommensrückgang „für die Arbeitnehmer, ihre Familien und unsere Wirtschaft als katastrophal erweisen könnte“. Auch wenn die Arbeitnehmer seit der Verabschiedung des Gesetzes über die befristete Arbeitslosigkeit von 65 bis 70 Prozent des zuletzt bezogenen Lohns etwas besser geschützt sind, muss man nach Ansicht der FGTB noch weiter gehen.
Die Gewerkschaft wünscht sich, dass die Lohnobergrenze für die Berechnung der Zulage angehoben, die von den Arbeitgebern gezahlten Lohnzuschläge erhöht und diese Zeiträume bei der Berechnung des Urlaubsgeldes und anderer Zusatzleistungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollten der Zugang zu „vorübergehender Arbeitslosigkeit“ unter anderem auf Zeitarbeitnehmer ausgeweitet und die Leistungen umgehend ausgezahlt werden.
Andere flankierende Maßnahmen seien willkommen, wie beispielsweise die Stundung von Hypothekenzahlungen, die Annahme flexiblerer Formeln für den Elternurlaub und mehr. „Wir müssen schnell starke Maßnahmen zwischen den Sozialpartnern auf der am besten geeigneten Konsultationsebene oder auf Regierungsebene ergreifen, um den betroffenen Arbeitnehmern ein möglichst hohes Einkommen zu garantieren“, heißt es weiter. (belga)

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