Nachdem der Föderalstaat und andere europäische Staaten vermutlich einem Betrug aus der Türkei zum Opfer gefallen sind, geraten die knappen Bestände der Gesundheitsdienstleister in Belgien ins Wanken.
Benötigt werden laut Antoniadis Masken vom Typ FFP2 und FFP3 oder vom Typ KN95 bzw. N95. Diese kommen meistens im Einsatz bei Bauunternehmen, Anstreicher, Dachdecker und Lackierer, die bei bestimmten Arbeiten ebenfalls auf den Schutz der Atemwege angewiesen sind. „Das Pflegepersonal sowie die Ärzte brauchen unbedingt Material, um die medizinische und pflegerische Versorgung gewährleisten zu können. Ich appelliere deshalb an die Solidarität, die den Ostbelgier auszeichnet“, sagte Minister Antoniadis in einer Mitteilung. Da der Föderalstaat es bisher aufgrund von Exportverboten anderer Staaten nicht geschafft habe, die Materialknappheit zu beheben, versucht Antoniadis seit geraumer Zeit zusätzliche Masken anzuschaffen. Neben den laufenden Gesprächen mit Zulieferern und dem Land NRW richtet sich die Regierung an die ostbelgischen Betriebe: „Selbst kleinere Mengen würden helfen. Jede einzelne Maske kann dazu beitragen, ein Menschenleben zu retten oder andere Menschen vor einer Infektion zu bewahren. Wir sind bereit, eventuelle Bestände aufzukaufen“, so Antoniadis.
Interessierte Betriebe und Selbstständige sollen sich an das Kabinett Antoniadis, Tel: 087/596 443 oder per Mail an kab.antoniadis@dgov.be wenden. (red)

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