Bei der ersten Person handele es sich um einen Mann aus der Gemeinde Burg-Reuland. Das Umfeld sei nach Angaben des Ministers kontaktiert worden. Es werde derzeit außerdem überprüft, ob das direkte Umfeld Symptome aufweise.
Die zweite Person sei eine Frau, die in Deutschland wohnhaft ist, aber im Gebiet der Gemeinde Bütgenbach arbeite. Auch in dieser Angelegenheit wurden laut Antoniadis das nähere familiäre Umfeld und die Kunden der Person kontaktiert.
„Seit den ersten bestätigten Fällen in NRW sind wir davon ausgegangen, dass erste Infektionsfälle in der DG nur eine Frage der Zeit sein würden. Wir arbeiten jedoch mit Hochdruck daran, alle Kontaktpersonen zu ermitteln und stehen mit der Hygieneinspektion in engem Kontakt“, wird der Minister in einer Pressemitteilung zitiert.
Die Ansteckungsursache bei beiden Personen sei derzeit nicht klar. Die Personen aus dem direkten Umfeld der beiden Personen zeigten bis jetzt keine besonderen Symptome.
Der Mann aus Burg-Reuland wurde in der Klinik Sankt Josef versorgt und inzwischen in die Clinique de l'Espérance (CHC) nach Montegnée (Lüttich) verlegt. „Sein Zustand ist stabil. Bei einigen Familienmitgliedern werden Quarantänemaßnahmen auferlegt“, heißt es. Der Mann habe vor einigen Wochen auch aktiv Karneval in der Gemeinde Burg-Reuland gefeiert. Die ersten Symptome seien am 26. Februar aufgetreten. Dem Infizierten gehe es aber den Umständen entsprechend gut und werde Informationen des GrenzEchos zufolge in einigen Tagen das Krankenhaus verlassen können.
Die Bevölkerung wird aufgerufen, auf Symptome zu achten und gegebenenfalls den Hausarzt ausschließlich telefonisch zu kontaktieren. Jeder Grippefall wird wie ein Coronafall betrachtet. Das bedeutet, dass eine Krankschreibung über den Hausarzt erfolgt. Die Betroffenen werden aufgerufen, bis zum Abklingen der Symptome zu Hause zu bleiben. (red)

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