Nach Angaben der Sprecherin Katrien Eggers kamen die Nachrichten von der Adresse verdacht@safeonweb.be, mit den Schlüsselwörtern „covid19“ und „coronavirus“. Laut dem CERT werden aktuelle Ereignisse wie Feiertage, Ausverkaufsperioden und nun auch der Coronavirus von Cyberkriminellen genutzt, um die Aufmerksamkeit potenzieller Opfer zu erregen. Wie immer lautet der Ratschlag: „Überlegen Sie es sich gut, bevor Sie auf einen Link klicken, und geben Sie auf keinen Fall eine Bankverbindung weiter.“
Mehrere Phishing-Webseiten rund um das Coronavirus wurden bereits blockiert, was automatisch geschieht, wenn man die Links an das CERT weiterleitet. „Der Computer extrahiert alle verdächtigen Links, und diese werden dann an die Internetbrowser weitergeleitet. Diese blockieren die Links dann automatisch, was sehr schnell geschieht“, erklärt der Sprecher Andries Bomans.
Unter dem Begriff „Phishing“ (Neologismus von „fishing“, engl. für angeln) versteht man Versuche, über gefälschte Webseiten, E-Mails, Kurznachrichten, WhatsApp, Facebook Messenger und andere Plattformen an persönliche Daten eines Internetnutzers zu gelangen und damit Identitätsdiebstahl zu begehen. (belga/red)

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