Wieder mehr Einbrüche im Norden der DG – Ordnungswidrigkeiten auf Höchststand

<p>In den vier Nordgemeinden der DG gab es im vergangenen Jahr wieder mehr Einbrüche zu verzeichnen.</p>
In den vier Nordgemeinden der DG gab es im vergangenen Jahr wieder mehr Einbrüche zu verzeichnen. | Illustrationsfoto: dpa

Wurden 2018 2.045 Delikte (also alle registrierten Straftaten) gezählt, waren es im vergangenen Jahr 2.230. „Daraus kann man aber nicht ableiten, dass die allgemeine Kriminalität in den vier Gemeinden der DG zugenommen hat“, erklärte Zonenleiter Daniel Keutgen: „Viele Faktoren entscheiden über die Zahl der Feststellungen. Etwa die Organisation unserer Arbeit oder die Fokussierung auf gewisse Straftaten.“

Keutgen berichtete bei der Pressekonferenz, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche wieder gestiegen ist. Von 112 im Jahr 2017 und 157 im Jahr 2018 auf insgesamt 181 im Jahr 2019. Damit ist die Zone aber weit von den 257 Einbrüchen aus dem Jahr 2015 entfernt.

Im Rahmen der Zahlen zur Verkehrssicherheit erläuterte der Zonenleiter, dass es im vergangenen Jahr zu 77 Verkehrsunfällen mit Verletzen kam. „Das ist eine positive Tendenz, denn hierbei handelt es sich um die niedrigste Zahl seit Jahren“, so Keutgen. Und in der Tat: Wurden 2014 noch 119 Unfälle registriert, sank die Zahl in den vergangenen Jahren kontinuierlich (2015: 114; 2016: 110; 2017: 97; 2018: 92 und 2019: 77). Bei den Unfällen im vergangenen Jahr wurden 91 Personen verletzt – zwölf davon schwer und zwei davon sogar tödlich.

Bei der Feststellung von Ordnungswidrigkeiten konnte der zonale Sicherheitsrat vor dem Hintergrund, dass die Polizei hier besonders aktiv vorgegangen ist, eine weitere Steigung verzeichnen. 2.014 Ordnungswidrigkeiten listet der Bericht auf – ein Großteil wegen Zuwiderhandlungen gegen Halte-und Parkverbote. Dabei umfasst diese Anzahl lediglich die Feststellungen durch Polizeibeamte und nicht etwa der Feststellungsbeamten in Eupen oder Kelmis. Zum Vergleich: In den Jahren 2014 und 2015 wurden „nur“ 724 bzw. 502 Widrigkeiten verzeichnet.

Weitere Infos zur Pressekonferenz folgen im Laufe des Tages. (mv)

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