Australische Buschbrände unter Kontrolle

<p>Ein IFAW-Wildtierpfleger sucht nach verletzten Koalas, deren Lebensraum durch die Buschbrände zerstört wurde.</p>
Ein IFAW-Wildtierpfleger sucht nach verletzten Koalas, deren Lebensraum durch die Buschbrände zerstört wurde. | Fotos: IFAW/AAP/dpa

Der Feuerwehr zufolge toben dort keine Brände mehr. Die Saison der Buschbrände sei offiziell am 31. März vorbei, sagte der Feuerwehrsprecher Greg Allan am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Wenn man den Umfang aller Feuer der Saison zusammenrechnet, kommt man laut Allan auf fast 27.000 Kilometer. Eine Fläche von 5,5 Millionen Hektar wurde in dem südöstlich gelegenen Bundesstaat zerstört.

Insgesamt brannten in Australien über Monate 12,5 Millionen Hektar nieder, das ist mehr als ein Drittel der Fläche von Deutschland. 33 Menschen starben und rund eine Milliarde Tiere verloren in den Flammen ihr Leben. Da mehr als 30 Prozent des Lebensraumes der Tiere zerstört wurde, sind 113 Tierarten laut Experten nun dringend auf Hilfe angewiesen. Auf der vorläufigen Liste stehen zum Beispiel 13 Vogel-, 19 Säugetier-, 20 Reptilien- und 17 Froscharten.

<p>Ein IFAW-Wildtierpfleger kümmert sich um einen Koala.</p>
Ein IFAW-Wildtierpfleger kümmert sich um einen Koala.

3.000 Häuser wurden zerstört. Premierminister Scott Morrison sprach von einem „Schwarzen Sommer“ für das Land. Besonders schlimm war die Situation im Januar und im Südosten. In den vergangenen Wochen half der Regen, die Lage zu entschärfen, löste aber auch Überschwemmungen aus.

Im Bundesstaat Victoria sind laut Feuerwehr alle größeren Brände unter Kontrolle. Es besteht aber immer noch Feuergefahr. Im Westen des Kontinents hieß es: keine Brandaktivität mehr. Aber: „Die Buschbrand-Saison ist nicht unbedingt vorbei, und wir können nicht sicher sein, wann das sein wird“, hieß es bei der Feuerwehr. (dpa/alno)

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