Die Klimaaktivisten hatten am Kreisverkehr des Schuman-Platzes einige große weiße Schilder aufgestellt, auf denen sie ihre verschiedenen Forderungen, Wünsche und Hoffnungsbotschaften in ihren verschiedenen Sprachen aufschrieben hatten. Sie wollen die europäischen Staats- und Regierungschefs davon überzeugen, eine ehrgeizigere Klimapolitik zu betreiben. Neben Greta Thunberg waren auch die belgischen Galionsfiguren der Bewegung „Youth for Climate“, Anuna De Wever und Adélaïde Charlier, anwesend.

Die Slogans der Jugendlichen lauteten unter anderem „What do we want? Climate justice! When do we want it? Now!“ (zu Deutsch: „Was wollen wir? Klimagerechtigkeit! Wann wollen wir es haben? Jetzt!“) oder „On est plus chaud que le climat“ (zu Deutsch: „Wir brennen mehr als das Klima“). Es wurde zudem deutlich, dass junge Menschen aus ganz Europa vor Ort waren, denn auch Slogans auf Griechisch, Ungarisch und Polnisch waren zu sehen.

Am Mittwoch veröffentlichten 34 junge Klimaaktivisten, darunter Thunberg und De Wever, einen offenen Brief, um deutlich zu machen, dass das neue europäische Klimagesetz eine „Kapitulation“ vor der Herausforderung der globalen Erwärmung ist. Ihrer Meinung nach sei die Absicht, bis 2050 ein klimaneutrales Europa zu erreichen, nichts weiter als eine Scheinlösung der Europäischen Kommission. Eine Botschaft, die sie am Freitag, 6. März, während eines neuen europäischen Klimastreiks erneut verbreiten wird. Um 14 Uhr starten die Aktivisten am Brüsseler Hauptbahnhof. (belga/alno)


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