Die beiden Männer mit unterschiedlichen Krankheiten schliefen zwar in getrennten Räumen, durften sich aber frei bewegen. Berichten zufolge kam es nachts zum Streit zwischen den zwei Patienten. Daraufhin erschlug einer den anderen. Der Grund für den ausgearteten Streit: Der Täter war nicht ganz bei sich, „fantasierte“ und beschuldigte den anderen, „ein Schloss gestohlen“ zu haben, so die Staatsanwaltschaft.
Der Täter meldete der nächtlichen Aufsicht nach der Tat – gegen 1.30 Uhr –, er wolle ins Gefängnis. Die Mitarbeiter dachten sich bei dieser Aussage jedoch nicht allzu viel. Während eines Rundgangs gegen 2.15 Uhr entdeckten sie dann jedoch die Leiche des Opfers.
Der „geständige“ Patient wurde festgenommen. Die Krankenakten der beiden Patienten werden nun untersucht, um festzustellen, ob der Todschlag vorhersehbar war. Eine Autopsie der Leiche wird ebenfalls durchgeführt. Das Verhör des Täters wird in Anwesenheit seines Anwalts von den Ermittlern durchgeführt und auf Video aufgenommen. (belga)

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