Der Ausflug in den landesweit bekannten Freizeitpark Walibi ist am Samstag für vier Besucher deutlich aufregender geworden als ursprünglich geplant. Eigentlich wollte das Quartett, wie Hunderte Besucher vor ihnen, einfach nur den freien Fall vom „Dalton Terror“ genießen: In kürzester Zeit werden die Insassen in 77 Meter Höhe katapultiert, um dann mit einer Geschwindigkeit von knapp 100 km/h ins Bodenlose zu stürzen.
Am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr hatte eine der vier Gondeln des Fahrgeschäfts, das seit 20 Jahren für kontrollierten Nervenkitzel steht, aber anscheinend nicht so richtig Lust zu arbeiten. Denn auf halber Strecke nach unten blieb die Gondel plötzlich stehen. Nichts ging mehr. Ganze dreieinhalb Stunden mussten die vier Personen in 35 Metern Höhe ausharren, bevor die Feuerwehr sie mithilfe einer Hebebühne retten konnte.
Was der genaue Grund für den Ausfall der Gondel war, ist bislang noch nicht klar. Die Verantwortlichen gehen aber stark von einem technischen Defekt aus. „Wir werden eine Risikoanalyse durchführen, um schnellstmöglich dem Problem auf den Grund gehen zu können“, kündigte Parkdirektor Jean-Christophe Parent gegenüber dem flämischen Rundfunk an. (calü)

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