Um in der 1. Division als Cheftrainer arbeiten zu dürfen, ist eine UEFA Pro-Lizenz verpflichtend. Ein Schein, den der Nationalspieler Kompany aber nicht besitzt. Auch deswegen stellte der Rekordmeister Simon Davies – inzwischen durch Frank Vercauteren ersetzt – offiziell als Cheftrainer ein. Der Lizenausschuss vermutet aber, dass es Kompany ist, der im Hintergrund alle Fäden zieht. Ein Verstoß gegen die Lizenzauflagen bringt empfindliche Strafen mit sich, die von einer Geldstrafe bishin zum Entzug der Profilizenz reichen können. 2016 verhängte die Lizenzkommission eine Geldstrafe (5.000 Euro) gegen den KV Kortrijk, wo Karim Belhocine ohne das nötige Diplom als Cheftrainer gearbeitet hatte. Seine Ernennung zum „Direktor für Fußball“ und die gleichzeitige Nominierung von Bart Van Lancker als Cheftrainer bezeichnete der Lizenzausschuss als Scheinmanöver. (mn/belga)
Keine Trainerlizenz: RSCA muss Kompany-Rolle klären

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