Ziel war zuerst die Grenze an Köpfchen über die N68. Normalerweise meiden alle Fahrradfahrer diese Strecke, aber diesmal gab es drei Gründe genau diese Route zu fahren. Erstens hatten die Fahrradfahrer guten Schutz, denn extra aus Eupen waren zwei Polizeibeamte mit ihren Motorrädern zur Sicherheit vor Ort. Und zweitens fuhren die Radfahrer in der Gruppe, damit konnten sie sich gegenseitig schützen und waren ein Block, den man nicht einfach abdrängen kann. Und drittens ging es genau darum, auf der N68 zu zeigen, dass ein großer Stau entsteht, wenn die Fahrradfahrer einmal den gleichen Platz für sich beanspruchen wie die Pkw und Lkw.
An Köpfchen begrüßte Mobilitätsschöffe Ulrich Deller die Radfahrer und freute sich über die großartige Teilnahme.
„Mit diesem Wind im Rücken können wir gut auf die wallonischen Behörden zugehen, um mit ihnen über das Anlegen von Fahrradwegen entlang der N68 zu sprechen.“ Es gebe gute Lösungen, von denen alle Beteiligten profitieren könnten. Mit Beifall begrüßten die Radfahrer, dass es einen festen Willen der Gemeinde gebe, den Engpass zwischen Eynatten und Köpfchen zur Sicherheit der Fahrradfahrer umzugestalten. Die Polizei nutzte die Gelegenheit, wichtige und interessante Informationen über das Miteinander von Fahrrad und Auto zu geben. Die Fahrradfahrer bedankten sich hierfür und für die tolle Begleitung durch die Polizei mit einem spontanen Applaus.
Nach einer kleinen Pause fuhren die Radfahrer über den RRR zurück nach Raeren zum Bahnhof. Hier genossen sie die tolle Infrastruktur mit Essen und Trinken. (red)
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