Die Geräteturnerinnen aus dem VDT-Turnleistungszentrum in Amel nahmen Ende August an einem internationalen Wettbewerb in Ventspils teil. Sie reisten einige Tage früher an, um sich in der lettischen Hauptstadt Riga vorzubereiten. Eine Reihe von Ausflügen diente dem Teambuilding vor Beginn der langen und intensiven Saison in wenigen Wochen.
Mindestens einmal im Jahr versuchen die Geräteturnerinnen, ein Trainingslager zu organisieren: „Dank unseres Trainer Olegs Drigo, der aus Riga kommt, hatten wir die Möglichkeit, an einem Wettkampf in Ventspils teilzunehmen“ , erklärt Ania Piekut. Insgesamt tue es den Kindern und Jugendlichen gut, andere Turnerinnen zu sehen. Sie machten außerdem die Bekanntschaft mit Svgenij Sapronenko, der 2004 in Athen Olympiasieger im Sprung wurde. Die Cheftrainerin freute sich, dass alle Wettkampfturnerinnen diese Erfahrungen mitnehmen konnten.
Dazu zählt vor allem das sportliche Umfeld mit dem Training im dortigen Turnkomplex: „Dort gab es drei verschiedene Hallen, die verschieden ausgestattet waren. Hier hatten wir alles an einer Stelle, andere Geräte und eine Grube, in der schwierigere Elemente geübt werden konnten. Das haben wir in Angriff genommen“, so Ania Piekut. Es konnten mehr Trainingseinheiten durchgeführt werden, „ohne die Eltern stärker zu belasten“, betont die Cheftrainerin.
Das intensivste Training ist der Wettkampf. In diesem Sinne schadet auch die Erfahrung auf internationaler Ebene keineswegs. Schon gar nicht, wenn man als Team erfolgreich sein kann und die Bronzemedaille holen konnte.
„Diesmal haben wir sehr viele Ausflüge gemacht. Das machte sich gut, weil Olegs Drigo sich sehr gut auskennt. Die Mädchen besichtigten die historische Altstadt von Riga, waren am Strand des Baltischen Meeres und auch in einem Hochseilgarten. Außerdem haben wir mit den Kindern das Ghetto und das lettische Holocaust Museum besichtigt. Wir waren mit ihnen zum weltberühmten Fischmarkt. Außerdem waren wir im Aquapark und Schlittschuh laufen“, zählen die Verantwortlichen auf, was neben den bis zu vierstündigen Trainingseinheiten täglich die Mannschaft zusammenschweißte. Im Gesamtpaket bringe diese Reise neue Energie, die über eine ganze Saison reichen könne.

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