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Oswald Schröder

Redaktion Chefredaktion

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<p>Die 180°-Wende der USA unter Donald Trump in Sachen Globalisierung, das „Decoupling“, wird zu einem massiven Wohlstandsverlust vor allem im Globalen Süden führen. Aber auch in Europa dürfte das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 580 Milliarden Euro jährlich niedriger ausfallen. Das sind 3,5% der EU-Wirtschaftsleistung.</p>

Trotz Hitze: Wir sollten uns langsam warm anziehen

Politik |

<p>Da geht’s lang: Mohammed bin Salman gab beim Treffen mit US-Präsident den Ton an. Geradezu ein Affront für den Gast: Saudi-Arabien hat seine Käufe russischen Erdöls seit dem Krieg in der Ukraine mehr als verdoppelt. Bidens Bitte, mehr Rohöl auf den Weltmarkt zu bringen, ignorierte bin Salman: Das werde man in der OPEC+ entscheiden.</p>

Wie der „Paria“ bin Salman Joe Biden abblitzen ließ

Kommentar |

<p>Auch am Freitag bei einer Gedenkfeier in Verviers kamen die Opfer der Flutkatastrophe nicht zu Wort. Wenigstens bat die Bürgermeisterin bei den Opfern um Entschuldigung dafür, dass man nicht mehr habe tun können, trotz Hilfe von außerhalb der Stadt.</p>

Die Opfer der Flutkatastrophe hätten eine andere Gedenkfeier verdient

Kommentar |

<p>Belgien ist zwar weniger abhängig von Gas aus Russland als mancher Nachbar, dennoch machen die steigenden Energiekosten Bürgern und Unternehmen zunehmend zu schaffen. Reflexartig ruft man in solchen Situationen nach staatlicher Unterstützung. Dabei sind die öffentlichen Kassen auf allen Ebenen so leer, dass früher oder später die Kreditgeber saftige Aufschläge verlangen oder gar die Kredite verweigern werden. Sparen und radikale Reformen der wären angesagt. Nur wagt es keiner zu sagen bzw. sie anzupacken.</p>

Wenn der Brunnen versiegt, der die Gießkanne speist

Kommentar |

<p>In Limburg suchten König Philippe und Königin Mathilde das Gespräch mit Opfern der Flut.</p>

Auch das Königspaar gedenkt der 39 Todesopfer

Aus der Region |

<p>Fast voll ist nicht halb leer: Fake News aus Namur</p>

Jemand muss doch Verantwortung übernehmen

Eupen |

<p>Wenn zu geschätzten 150 Kubikmetern Wasser pro Sekunde von der Hill aus der Talsperre noch (vermeidbare) 193 Kubikmeter dazu kommen, kann man sich vorstellen, dass das nicht ohne Folgen bleiben kann. Trotz Pannen, Schluder und Missmanagement und trotz ausgebliebener rechtzeitiger Warnungen vor dem Ausmaß der Wassermassen will für diesen Teil der Katastrophe niemand verantwortlich sein.</p>

In der Hoffnung, dass die Verantwortung sich verläuft

Kommentar |

<p>Schreckte auch nicht vor illegalen Methoden zurück, um Uber an die Spitze des Taximarktes zu verhelfen. Die Rechte der Fahrer waren für ihn Nebensache.</p>

Shared Economy: Alles, nur der Reibach wird nicht geteilt

Kommentar |

<p>Das Leben als Happening: So empfand es Boris Johnson. So unterstützte er auch den Abschied der Briten aus der EU: Der Brexit als große Party. Und so schaukelte er das nicht mehr ganz so Vereinte Königreich durch die jüngsten Krisen. Das brach ihm jetzt die Beine.</p>

Bye-bye: Brexit bricht Boris Beine

Kommentar |

<p>Demnächst will der Gouverneur der Nationalbank, Pierre Wunsch (M.) jährlich nach Ostbelgien kommen. Hier bei einem Gespräch mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Arbeitswelt im Quartum-Zentrum in Eupen.</p>

Nationalbank-Chef Wunsch in Eupen: „Die Inflation kann man nicht laufen lassen“

Politik |