Edition numérique des abonnés

Oswald Schröder

<p>Robert Habeck, der deutsche Wirtschafts- und Klimaschutzminister, hat zwar Recht, wenn er Russland als unsicheren Kantonisten in Sachen Gaslieferungen bezeichnet. Er vergisst aber zu erwähnen, dass die EU-Staaten zuerst Energie als Waffe einsetzten, als sie ein Ölembargo gegen Russland verhängten. Nur die beabsichtigte Wirkung, Putins Kriegskasse trockenzulegen, bleib aus.</p>

Der Krieg, der bis in die Heizkeller überschwappt

Kommentar |

<p>Christine Mauel: „Es wäre wünschenswert gewesen, Minister Henry hätte seine eigenen Konsequenzen getroffen und wäre zurückgetreten.“</p>

Christine Mauel nicht an PFF-Vorsitz interessiert

Politik |

<p>Sehr überzeugend sieht Alexander De Croo nicht aus, während seine Energieministerin Tinne Van der Straeten den Deal mit Engie Electrabel erläutert. Mittelfristig wird der dennoch zur Entspannung am belgischen Energiemarkt beitragen.</p>

Alexander, Tinne, Engie und die Gretchenfrage

Kommentar |

<p>Die Rettung der Gemeinschaftswährung, die Mario Draghi mit seinem „Whatever it takes“ in der tiefsten Eurokrise schaffte, möchte Christine Lagarde mit dem kaum getarnten und nach den Statuten verbotenen Ankauf von Anleihen von Ländern wie Italien schaffen. Wenn das mal nicht ins Auge geht.</p>

Manövrierunfähig: Die EZB hat die Wahl zwischen Pest und Cholera

Kommentar |

<p>Die 180°-Wende der USA unter Donald Trump in Sachen Globalisierung, das „Decoupling“, wird zu einem massiven Wohlstandsverlust vor allem im Globalen Süden führen. Aber auch in Europa dürfte das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 580 Milliarden Euro jährlich niedriger ausfallen. Das sind 3,5% der EU-Wirtschaftsleistung.</p>

Trotz Hitze: Wir sollten uns langsam warm anziehen

Politik |

<p>Da geht’s lang: Mohammed bin Salman gab beim Treffen mit US-Präsident den Ton an. Geradezu ein Affront für den Gast: Saudi-Arabien hat seine Käufe russischen Erdöls seit dem Krieg in der Ukraine mehr als verdoppelt. Bidens Bitte, mehr Rohöl auf den Weltmarkt zu bringen, ignorierte bin Salman: Das werde man in der OPEC+ entscheiden.</p>

Wie der „Paria“ bin Salman Joe Biden abblitzen ließ

Kommentar |

<p>Auch am Freitag bei einer Gedenkfeier in Verviers kamen die Opfer der Flutkatastrophe nicht zu Wort. Wenigstens bat die Bürgermeisterin bei den Opfern um Entschuldigung dafür, dass man nicht mehr habe tun können, trotz Hilfe von außerhalb der Stadt.</p>

Die Opfer der Flutkatastrophe hätten eine andere Gedenkfeier verdient

Kommentar |

<p>Belgien ist zwar weniger abhängig von Gas aus Russland als mancher Nachbar, dennoch machen die steigenden Energiekosten Bürgern und Unternehmen zunehmend zu schaffen. Reflexartig ruft man in solchen Situationen nach staatlicher Unterstützung. Dabei sind die öffentlichen Kassen auf allen Ebenen so leer, dass früher oder später die Kreditgeber saftige Aufschläge verlangen oder gar die Kredite verweigern werden. Sparen und radikale Reformen der wären angesagt. Nur wagt es keiner zu sagen bzw. sie anzupacken.</p>

Wenn der Brunnen versiegt, der die Gießkanne speist

Kommentar |

<p>In Limburg suchten König Philippe und Königin Mathilde das Gespräch mit Opfern der Flut.</p>

Auch das Königspaar gedenkt der 39 Todesopfer

Aus der Region |

<p>Fast voll ist nicht halb leer: Fake News aus Namur</p>

Jemand muss doch Verantwortung übernehmen

Eupen |