Premier Michel verteidigt Nominierung

Aus diesem Grund habe die geschäftsführende Regierung die Entscheidung getroffen und mit Didier Reynders (MR) einen Kandidaten benannt. Das hat Premier Charles Michel (MR) am Freitag im Kammerausschuss erklärt, nachdem es Kritik an der Nominierung von Reynders gegeben hatte. Die Regierung habe die Prozedur befolgt, die bereits seit 30 Jahren bei der Bezeichnung eines EU-Kommissars angewandt werde. Marianne Thyssen (CD&V) sei vor fünf Jahren auch von einer geschäftsführenden Regierung als EU-Kommissarin bezeichnet worden. Die Kammerkommission stimmte nicht über die Reynders-Entscheidung ab, weil es dafür keine Mehrheit gab. Als Begründung hieß es, nicht das nationale Parlament in Belgien, sondern das EU-Parlament stimme über die EU-Kommission ab. (belga)

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