Für die Rettungsdienste an der belgischen Küste war es ein arbeitsreicher Sommer. Insgesamt wurden im Juli und August 845 Menschen als vermisst gemeldet. Hinzu kamen 429 Einsätze auf See, bei denen Schwimmer oder Wassersportler in Schwierigkeiten geraten waren.
Beim belgischen Autoimporteur D’Ieteren Automotive steht ein umfassender Stellenabbau bevor. Das Unternehmen hat am Donnerstag einen weitreichenden Umbau angekündigt, dem bis zu 344 Arbeitsplätze zum Opfer fallen könnten. Vorgesehen sind unter anderem die Schließung einzelner Standorte, die Zusammenlegung von Aufgabenbereichen und die Neuorganisation mehrerer Teams.
Wer in Belgien seinen Heizöltank auffüllen muss, muss ab Freitag etwas tiefer in die Tasche greifen. Der maximale Heizölpreis steigt erneut und erreicht damit den höchsten Stand seit Anfang April.
Stark übergewichtige Füchse, schwere Augenentzündungen und unbehandelte Verletzungen: Mit neuen Aufnahmen aus finnischen Pelzfarmen will die belgische Tierrechtsorganisation GAIA auf Missstände bei der Pelztierzucht aufmerksam machen. Die Organisation fordert die Europäische Union auf, sowohl die Zucht von Tieren für Pelze als auch den Verkauf von Pelzprodukten zu verbieten.
Wie in den vergangenen Wochen bereits angekündigt, verlässt Zakaria Atteri die AS Eupen. Der bis 2028 laufende Vertrag mit dem Angreifer sei „im gegenseitigen Einvernehmen“ aufgelöst worden, teilten die „Pandas“ am Donnerstagmorgen mit.
Der verstärkte Kampf gegen Sozialbetrug zahlt sich für den belgischen Staat aus. In der ersten Jahreshälfte wurden durch Kontrollen und Ermittlungen finanzielle Unregelmäßigkeiten in Höhe von 213 Millionen Euro aufgedeckt. Das sind 19 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Ein dreister Schmuckdiebstahl in einem Eupener Geschäft, ein mutmaßlicher Betrug nach einer Kryptowährungswerbung auf TikTok und ein unangenehmer Zwischenfall in einem Linienbus haben am Mittwoch die Polizeizone Weser-Göhl beschäftigt.
Belgien und Indien wollen künftig enger in Verteidigungsfragen zusammenarbeiten. Der föderale Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) und sein indischer Amtskollege unterzeichnen dazu am Donnerstag in Neu-Delhi eine Absichtserklärung. Neben der Zusammenarbeit der Streitkräfte sollen auch die Verbindungen zwischen den Rüstungsindustrien beider Länder ausgebaut werden.
„Pearls“ statt Euro, Guthaben auf einem Armband und zusätzliche Kosten, wenn nach dem Festival noch Geld übrig ist: Die belgische Verbraucherschutzorganisation Testachats fordert einfachere und transparentere Bezahlsysteme auf Festivals. Nach Kontrollen bei mehreren Veranstaltungen im Sommer hat die Organisation ihre Erkenntnisse inzwischen auch an die föderale Wirtschaftsinspektion weitergegeben.
Bei den flämischen Grünen gibt es einen Wechsel an der Spitze der Kammerfraktion: Matti Vandemaele übernimmt den Vorsitz der Groen-Abgeordneten und folgt damit auf Stefaan Van Hecke. Das teilte die Partei am Donnerstag mit.
Der belgische Automarkt hat im August wieder Fahrt aufgenommen. Insgesamt wurden 28.295 neue Pkw zugelassen – 8,3 Prozent mehr als im selben Monat des Vorjahres. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei den Antrieben: Fast jedes zweite neu zugelassene Auto war inzwischen ein reines Elektrofahrzeug.
„Ceuta verkauft sich nicht, Ceuta ergibt sich nicht“. Mit solchen Parolen gehen Demonstranten in Spanien auf die Straße. Am späten Abend wird es unruhig.
Liesa Scholzen (ProDG) könnte die letzte Gemeinschaftssenatorin der DG sein. Angesichts der geplanten Abschaffung des Senats fordert sie eine garantierte Vertretung der Deutschsprachigen in der Kammer. Im Interview spricht sie über politische Zusagen und bisherige Rückschläge, die Haushaltslage sowie die Lehren aus dem Vennbrand.
Der französische Sänger Patrick Bruel hat seine für den Herbst geplante Tournee komplett abgesagt. Damit fällt auch sein für den 6. Oktober vorgesehenes Konzert im Forest National in Brüssel aus.
Bei dem Galakonzert der Brassband von Xhoffraix im vergangenen Januar hatte Dirigent Olivier Haas seinen Abschied verkündet. Er habe die Brassband in neue Sphären geführt und für Amateurmusiker auf ein außergewöhnliches Niveau gebracht. Nun wolle er sich nun neuen Aufgaben widmen, hieß es damals.
Drei Abende, drei Klangwelten und ein gemeinsames Forum für die Musik: Vom 18. bis zum 20. September lädt der ostbelgische Musikverband Födekam zum ersten Musikforum VIVO! ins Triangel St.Vith ein. In diesem Rahmen finden drei Highlight-Konzerte statt. Den Auftakt machen die Berliner Happy Disharmonists mit A-cappella-Gesang zwischen Pop, Comedy und Arrangements. Am zweiten Abend bringt das Glenn Miller Orchestra den legendären Swing-Sound auf die Bühne, bevor die Musique Royale des Guides Belges das Forum mit großer Blasmusik und virtuosen Solisten beschließt.
Der belgische Mineralwasserhersteller Spadel stellt eine Million Euro für die Wiederherstellung der vom Großbrand betroffenen Flächen im Hohen Venn bereit. Das Unternehmen, zu dem unter anderem die Marken Spa und Bru gehören, gab die Spende am Mittwoch bekannt.
Union Saint-Gilloise hat sich am Mittwochabend in einem Nachholspiel vorerst auf den zweiten Tabellenplatz der 1. Division geschoben. Die im August wegen der Europapokal-Qualifikation verschobene Partie bei Sint-Truiden gewann der amtierende Pokalsieger deutlich mit 3:0.
Die Lage im Hohen Venn bleibt auch knapp drei Wochen nach Ausbruch des Großbrandes angespannt. Wie der Lütticher Gouverneur am Mittwochabend mitteilte, kam es gegen Mittag im nordöstlichen Bereich des Brandgebiets zu einem größeren Wiederaufflammen.
Nach dem Ausbruch des verheerenden Wald- und Moorbrandes im Hohen Venn haben Wissenschaftler der Universität Lüttich (ULiège) eine Taskforce ins Leben gerufen. Ihr Ziel geht weit über die unmittelbare Bewältigung der Brandfolgen hinaus: Die Experten wollen den Zustand des Naturreservats untersuchen, dringende Maßnahmen identifizieren und zugleich eine langfristige Strategie entwickeln. Denn eines ist für sie klar: Das Hohe Venn wird nach dem Feuer nicht einfach wieder so werden wie zuvor.