Nach der Premiere im vergangenen Jahr kehrt das „Village des Kids“ vom 21. bis zum 25. Oktober nach Malmedy zurück. Auf mehr als 1.000 Quadratmetern im Saal „La Scène“ werden Hüpfburgen und verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote aufgebaut.
Eigentlich sollten sie innerhalb weniger Monate für Entlastung sorgen. Doch die geplanten Wohncontainer mit 300 zusätzlichen Haftplätzen lassen weiter auf sich warten. Erst 2029 sollen sie zur Verfügung stehen. Während sich zwei Föderalministerinnen gegenseitig die Verantwortung für die Verzögerung zuschieben, müssen in belgischen Gefängnissen weiterhin Hunderte Häftlinge auf Matratzen am Boden schlafen.
Wer sich in Belgien über ein verhängtes Fahrverbot hinwegsetzt, muss ab dem 1. November mit einer besonders harten Konsequenz rechnen: Das eigene Fahrzeug wird künftig grundsätzlich eingezogen und kann anschließend öffentlich versteigert werden. Nur in seltenen Ausnahmefällen dürfen Richter davon absehen.
Flugreisende müssen sich auf höhere Ticketpreise und weniger Verbindungen einstellen. Besonders in Belgien könnte das Fliegen künftig deutlich teurer werden. Ryanair-Chef Michael O’Leary hatte bei seinem Auftritt am Dienstag in Brüssel jedenfalls haufenweise schlechte Nachrichten im Gepäck.
Seit der Abschaffung der Attestpflicht für einzelne Krankheitstage melden sich Beschäftigte in größeren belgischen Unternehmen häufiger für einen Tag krank. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Personaldienstleisters Securex hervor. Bei Fehlzeiten von zwei bis fünf Tagen zeigt sich dagegen keine statistisch relevante Veränderung.
Die Straße von Hormus ist ein Schlüsselthema des Kriegs zwischen dem Iran und den USA. Angriffe hatten dort den Schiffsverkehr eingeschränkt. Zuletzt sieht ein Datenanbieter jedoch Erholung.
Heute vor genau 30 Jahren gingen rund 300.000 Menschen in Brüssel auf die Straße. Der sogenannte „Weiße Marsch“ wurde zum Symbol der Empörung über die Dutroux-Affäre und das Versagen der Behörden. Drei Jahrzehnte später erinnert Child Focus an die damaligen Versprechen – und warnt vor neuen Gefahren für Kinder im digitalen Zeitalter.
Die kanadische Provinz Alberta hat über den Weg in die Unabhängigkeit abgestimmt. Das Ergebnis fällt eindeutig aus - und stärkt auch Premierminister Carney den Rücken.
In Eupen und mehreren Nachbargemeinden fällt Verbrauchern seit einigen Tagen ein ungewöhnlich starker Chlorgeruch im Leitungswasser auf. Die Ursache liegt offenbar in der veränderten Wasserzusammensetzung der Eupener Wesertalsperre. Die wallonische Wasserversorgungsgesellschaft SWDE gibt Entwarnung: Das Wasser sei weiterhin bedenkenlos trinkbar. Zugleich arbeite man daran, die gewohnte Wasserqualität schnellstmöglich wiederherzustellen.
Ein Treffen von Trump, Putin und Xi könnte im November zustande kommen. Offizieller Anlass wäre aus Sicht Trumps das Thema nukleare Abrüstung. Kiew warnt vor einem gefährlichen Signal an Moskau.
Mehrere Diebstähle auf Friedhöfen haben am Montag die Polizeizone Weser-Göhl beschäftigt. Sowohl in Eupen als auch in Kettenis verschwanden Gegenstände, die auf Gräbern abgestellt worden waren. Daneben musste die Polizei wegen eines stark alkoholisierten Mannes auf der Aachener Straße in Eupen einschreiten.
Das belgische Außenministerium ruft Landsleute in Frankreich wegen der jüngsten Unruhen zur Vorsicht auf. Laut einem aktualisierten Reisehinweis sollen sie größere Versammlungen und Menschenmengen meiden.
Manchmal beginnt eine Geschichte nicht am Anfang, sondern im Echo. Ein Gitarrenakkord, der nachhallt wie eine Erinnerung. Eine Stimme, die sich anfühlt, als hätte sie die Jahre überdauert, ohne leiser zu werden. Drei Jahrzehnte nach ihrem Debüt holen Placebo genau dieses Echo zurück – und stellen fest, dass es nie wirklich weg war.
„Confidence pour confidence“: Treffender könnte der Titel dieser Autobiografie wohl kaum sein: José van Dam hat der Journalistin Michèle Friche seine Lebensgeschichte erzählt. Sie lässt uns teilhaben an der eindrucksvollen Karriere des bedeutendsten belgischen Opernsängers, der im Februar dieses Jahres mit 85 Jahren gestorben ist.
Der Zug um 7.30 Uhr ist schon wieder zu spät. Ein ärgerlicher Einzelfall oder gehört die Verspätung längst zum Fahrplan? Wer regelmäßig mit der Bahn unterwegs ist, kann das jetzt genauer überprüfen. Mit „Railmeter“ hat ein Brüsseler Doktorand eine kostenlose Internetseite entwickelt, die zeigt, wie zuverlässig einzelne Züge tatsächlich sind.
Immer mehr weggeworfene Lachgaskartuschen belasten die Stadtreinigung in Brüssel. Allein 2026 wurden bereits mehr als 38 Tonnen eingesammelt – so viel wie noch nie innerhalb eines Jahres. Die Entsorgung ist aufwendig, teuer und birgt Explosionsgefahren.
Eine Woche nach den tödlichen Schüssen auf den Brüsseler Polizeiinspektor Nordine El Talbi sind zwei Verdächtige vor der Ratskammer erschienen. Während sich der Anwalt eines Beschuldigten nicht äußern wollte, fordert die Verteidigung des zweiten Mannes dessen sofortige Freilassung. Er sei nicht an der Tat beteiligt gewesen, sondern selbst Opfer einer Entführung geworden.