Mindestens ein Drittel der Bevölkerung in Belgien war in den vergangenen zwölf Monaten von Altersdiskriminierung betroffen. Das zeigt eine neue Studie von Unia, dem Interföderalen Zentrum für Gleichbehandlung und gegen Rassismus und Diskriminierungen, die mit Unterstützung des föderalen Justizministeriums durchgeführt wurde. Besonders problematisch sei, dass sich die Altersdiskriminierung häufig mit anderen Formen der Ausgrenzung überschneide – etwa mit prekärer Lebenslage, Behinderung, Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung.
Russland greift die Ukraine mit Dutzenden Marschflugkörpern und Hunderten Drohnen an. Dabei sterben erneut viele Menschen - diesmal auch im Westen des Landes.
Wie Eichhörnchen, die Vorräte für den Winter anlegen, halten manche Arbeitnehmer ihre Urlaubstage zurück – andere verbrauchen sie zu früh. Laut einer Umfrage des Zeitmanagement-Unternehmens Protime unter 1.000 frankophonen Beschäftigten beenden 41,5 Prozent das Jahr, ohne alle gesetzlichen Urlaubstage genutzt zu haben. Umgekehrt stehen 16,8 Prozent bereits vor Jahresende ohne freie Tage da.
Kaum ist die hochklassige Sportwagen-Langstrecken-WM (WEC) 2025 mit dem Gesamtsieg von Ferrari zu Ende gegangen, kündigt sich die neue Saison mit einer „Lauch Week“ an. Bis zum 23. November gibt es für Interessenten auf Initiative des Promotors „Early Bird Tickets“.
Der deutsche Autobauer BMW will sein Wasserstofffahrzeug iX5 Hydrogen ab 2028 auch in Belgien auf den Markt bringen. Das kündigte Alexander Wehr, CEO von BMW Group Belux, am Mittwoch während des Besuchs des flämischen Ministerpräsidenten Matthias Diependaele im BMW-Hauptsitz in München an.
Im Jahr 2024 haben gemeinnützige Organisationen und zivilgesellschaftliche Einrichtungen in Belgien so viel Geld durch Vermächtnisse erhalten wie noch nie. Insgesamt kamen 215,2 Millionen Euro zusammen – ein Rekordwert, der aus dem am Mittwoch veröffentlichten Barometer der Vermächtnisse hervorgeht. Die Untersuchung wurde von der Hochschule Gent in Zusammenarbeit mit testament.be erstellt und zeigt, dass diese Form der testamentarischen Zuwendung inzwischen einen bedeutenden Anteil an den Einnahmen vieler Organisationen ausmacht.
Der FC Tanja aus Kelmis darf sich künftig „königlich“ nennen. Am 18. November wurde dem Verein im Fürstbischöflichen Palast in Lüttich die entsprechende Urkunde verliehen. Mit dem Ehrentitel würdigt das belgische Königshaus ein halbes Jahrhundert ehrenamtlicher Arbeit sowie den Beitrag des Vereins zum sozialen Leben in Kelmis, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Gemeinde Kelmis und des FC Tanja. Der Name lautet nun offiziell RFC Tanja.
Der maximale Heizölpreis steigt am Donnerstag erneut und erreicht damit seinen höchsten Stand seit fast fünf Monaten. Wer mindestens 2.000 Liter bestellt, zahlt laut dem föderalen Wirtschaftsministerium nun bis zu 0,8905 Euro pro Liter.
Der Saisonauftakt der Biathleten in Geilo (Norwegen) brachte für die ostbelgischen Vertreter Thierry Langer und Marek Mackels ein Wochenende mit gemischten Eindrücken. Während Langer im Massenstart einen Platz im Vorderfeld erreichte, verpasste Mackels im internen Qualifikationsduell den Sprung in das Weltcup-Team und wird die ersten internationalen Rennen der Saison im IBU-Cup bestreiten.
Belgien hat im weltweiten EF English Proficiency Index (EF EPI) einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht und belegt erstmals den neunten Platz. Ausschlaggebend dafür sind die starken Ergebnisse der Flamen, die nun als erste Region weltweit bei der englischen Sprachbeherrschung geführt wird. Auch die Wallonie entwickelt sich weiter positiv. Insgesamt erreicht Belgien in diesem Jahr 608 Punkte – nach 592 Punkten im Vorjahr, als das Land noch auf Rang 13 lag. An der Spitze stehen weiterhin die Niederlande mit 624 Punkten, gefolgt von Kroatien und Österreich.
Der Leitverband des Ostbelgischen Sports (LOS) kündigt für Anfang 2026 eine neue Auflage der Ausbildung im Höheren Rettungsschwimmen an. In einer Mitteilung verweist LOS darauf, dass der Kurs angehende Rettungsschwimmer, Bademeister und all jene anspricht, die im Schwimmbad Verantwortung übernehmen möchten. Die Ausbildung sei praxisorientiert und biete einen klaren Einstieg in ein Tätigkeitsfeld „mit echtem Sinn und echter Verantwortung“.
Nach der erfolgreichen Qualifikation für die Weltmeisterschaft kann die Nationalmannschaft für den Sommer 2026 planen. Für die Roten Teufel selbst begann nach dem 7:0-Sieg über Liechtenstein eine längere Pause.
Der föderale Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) will sämtliche Aromen für E-Zigaretten verbieten – mit Ausnahme des Tabakgeschmacks. Das berichteten mehrere flämische Tageszeitungen am Mittwoch.
Belgien und Brasilien haben am Dienstagabend am Rande des Empfangs der belgischen Delegation bei der UN-Klimakonferenz COP30 im brasilianischen Belem eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich grüner Wasserstoff unterzeichnet. Ziel ist es, dass in Brasilien erzeugter grüner Wasserstoff künftig nach Belgien geliefert wird, während Belgien seinerseits technisches Know-how vor Ort einbringen soll.
Die dänische Samenbank ESB hat offenbar auch in Belgien Spender-Sperma direkt an Privatpersonen geliefert – obwohl dies nach belgischem Recht nicht erlaubt ist. Die föderale Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (Afmps) bestätigte am Dienstag vor der Kammer, sie habe Kenntnis von einer „begrenzten Anzahl“ solcher Lieferungen, die auf direktem Weg aus Dänemark erfolgt seien.
Neben den Demokraten forderten zuletzt auch einige Republikaner, dass die Ermittlungsakten zum Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein veröffentlicht werden. Jetzt fehlen nur noch wenige Schritte.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Für den 24., 25. und 26. November haben die drei großen Gewerkschaften landesweite Streiks angekündigt: Damit wenden sie sich erneut gegen die Sozial- und Sparmaßnahmen der Föderalregierung. Ist dieser Protest sinnlos? Ja, findet Redakteur Nico Conrath (Pro). Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) hält dagegen.
Bei Ecolo steht ein Führungswechsel bevor: Die Co-Präsidentin Marie Lecocq hat am Mittwochmorgen im Interview mit La Première (RTBF) angekündigt, gemeinsam mit ihrem Co-Präsidenten Samuel Cogolati zurückzutreten. „Wir legen unser Mandat kollektiv nieder“, erklärte sie und betonte, dass nun die Basis entscheiden müsse, wie es weitergehe.
Rallye-Weltmeister Thierry Neuville (37) und sein Beifahrer Martijn Wydaeghe (Hyundai) waren 2025 angetreten, ihren Titel zu verteidigen. Doch es sollte ganz anders kommen. Vor dem WRC-Finale Ende November in Saudi-Arabien liegt der St.Vither in der Punktetabelle abgeschlagen nur auf Platz fünf und wartet noch auf seinen ersten Saisonsieg.