In seiner Predigt rief er zu mehr Nächstenliebe und Menschlichkeit auf. Auch mehrere Gemeindemitglieder beteiligten sich an der Gestaltung der Feier und trugen Lesungen im Brüsseler Dialekt vor – darunter Texte zur Geburt Jesu an Weihnachten sowie zum Dreikönigstag, an dem die Weisen aus dem Morgenland das Jesuskind besuchen.
Mit einem humorvollen Satz unterstrich der Pfarrer die Schnelllebigkeit der Zeit:
„Die Jahre vergehen so rasch, dass ich fast die Tram nehmen muss, um mitzuhalten.“ Die Krippenfiguren in der Kirche hätten „Gesichter, die schon viel erlebt haben“ – so wie Jesus selbst, der als Mensch in die Welt gekommen sei, um den Menschen ein Gesicht Gottes zu zeigen.
Zum Schluss erinnerte Vannetelbosch an die schwierige Situation von Obdachlosen in der Winterkälte und rief die Gläubigen auf, ihnen mit Wärme und Respekt zu begegnen – „sei es mit einer Tasse Kaffee oder einem freundlichen Neujahrswunsch“. (belga/rt)

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