„Die Meinungsverschiedenheiten beruhen heute oft eher auf Fehlinformationen oder mangelnden Informationen als auf realen Grundlagen. Wenn ich mir also eine große politische Vorsatzformel vornehmen darf, dann ist es, die Information siegen zu lassen“, sagte Dolimont.
Als Beispiele nannte er die Kritik am „Plan Oxygène“, der angeblich die Gemeinden finanziell erdrücke. „Das ist falsch“, betonte er. Auch Behauptungen, die Senkung der Registrierungsgebühren lasse die Immobilienpreise explodieren, der ‚Plan Grand Froid‘ sei abgeschafft worden oder die Beschäftigungsquote sinke, entsprächen nicht der Realität. Die Opposition, so Dolimont weiter, habe jahrelang Politik gemacht, „als würde Geld auf Bäumen wachsen“, und versuche nun, mit Schreckensszenarien die Bevölkerung zu verunsichern.
Der Ministerpräsident ging außerdem auf die angespannten Sicherheitsbedingungen ein, unter denen die jüngsten Parteikongresse des MR stattgefunden haben. Diese seien nur mit verstärkter Polizeipräsenz möglich gewesen. Dolimont machte dafür „selbst ernannte Verteidiger der Demokratie“ verantwortlich, die seiner Ansicht nach versucht hätten, „Chaos und Angst zu verbreiten“. (belga/rt)

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