Die Hotels erzielten im Schnitt eine Auslastung von 45 Prozent, in der Silvesternacht lag sie sogar bei 80 Prozent. Auffällig ist der hohe Anteil an kurzfristigen Buchungen: Ein Viertel der Zimmer wurde erst nach Ferienbeginn reserviert. Die große Mehrheit der Gäste stammt aus Belgien, wobei etwas weniger als ein Viertel aus der Wallonie kommt. Mehr als die Hälfte aller Übernachtungen gingen auf flämische Besucher zurück, rund 17 Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland an.
Auch als Ziel für Tagesausflüge war die Küste beliebt: Rund 750.000 Tagesgäste wurden gezählt – vier Prozent mehr als im Vorjahr. Spitzentage waren der 27. und 28. Dezember mit jeweils etwa 85.000 Besuchern.
„Die Küste hat ihre vielen Stärken erneut ausgespielt und sich einmal mehr als Ganzjahresdestination gezeigt“, sagte Jurgen Vanlerberghe, Provinzialabgeordneter für Tourismus und Vorsitzender von Westtoer. Neben Spaziergängen am Strand und in den Dünen, dem Sonntags-Shopping und einem breiten Gastronomieangebot hätten auch zahlreiche Winterveranstaltungen Besucher angezogen.
Besonders erfolgreich war in Ostende die neu eingeführte Licht- und Audiowanderung ‚Lichtgolf‘, für die mehr als 25.000 Tickets verkauft wurden. In Knokke-Heist lockte ein Winterfeuerwerk Tausende Schaulustige an. (belga/rt)

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