De Mévius und Baumel waren als 22. gestartet. „Wir haben uns dafür entschieden, spät zu starten, damit wir mehr Spuren haben“, erklärte der Belgier im Vorfeld. De Mévius erwischte einen guten Start, verschwand dann jedoch buchstäblich vom Radar, als sein Tracker ausfiel. Ekström setzte sich unterdessen von allen ab und schien nach seinem Prologsieg vom Samstag auf dem Weg zum nächsten Erfolg zu sein. Im Finale verlor der Schwede jedoch die Führung und belegte schließlich Rang vier.

Der Sieg ging somit an das Duo de Mévius/Baumel – angesichts der Umstände war das ein absoluter Coup. Bereits die Tatsache, dass Baumel nach seiner Beinamputation infolge eines schweren Verkehrsunfalls Anfang 2025 mit einer Beinprothese an der Dakar teilnehmen kann, ist eine enorme Leistung. „Wir sind sehr zufrieden mit diesem Sieg. Eines unserer Ziele ist damit bereits erreicht“, reagierte de Mévius. Es ist sein dritter Etappensieg bei der Dakar. Bereits 2024 hatte er die Auftaktetappe gewonnen, im vergangenen Jahr siegte er auf der sechsten Etappe.
Nasser Al-Attiyah (Dacia) und Fabian Lurquin wurden Zweite mit 40 Sekunden Rückstand. Martin Prokop (Ford Raptor) belegte Rang drei und verwies Ekström auf Platz vier. Carlos Sainz (Ford Raptor) wurde Sechster. Jourdan Serderidis und Grégoire Munster (Ford Raptor) fuhren auf Platz 33. Titelverteidiger Yazeed Al Rajhi (Toyota Hilux) verfuhr sich derweil, hatte zwei Reifenschäden und erhielt 16 Minuten Strafzeit wegen einer Geschwindigkeitsübertretung. Der Saudi-Arabier liegt aktuell auf Rang 36. (mn)


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