Muss sich Standard Lüttich nach einem anderen Cheftrainer umsehen? Bei den „Rouches“ soll Michel Preud'homme noch zweifeln, ob er auch in der nächsten Spielzeit an der Seitenlinie des zehnfachen Meisters steht, will aber bis zum 1. Juni eine Entscheidung treffen.
Wenn das Coronavirus innerhalb der nächsten Monate ausgerottet werden soll, müssen wir alle so viel wie möglich im Freien leben und arbeiten: Das empfiehlt laut der Tageszeitung „Het Laatste Nieuws“ (Dienstagsausgabe) eine Gruppe von Wissenschaftlern in einer Stellungnahme an die Regierung.
Nach einer Schätzung des Managements wird die Fluggesellschaft Brussels Airlines voraussichtlich 370 Mitarbeiter entlassen, 310 davon in Belgien und 60 im Ausland, berichtet „De Tijd“ am Dienstag. Die stets gut informierte Wirtschaftszeitung hatte Zugang zu einer Präsentation des Managements.
500 Milliarden Euro wollen Merkel und Macron für die von Corona stark gebeutelten EU-Staaten lockermachen. Der Süden ist happy über die geplanten EU-Hilfen, der Norden not amused. Das erneuerte deutsch-französische Tandem muss kämpfen.
Trump pries es schon als „Geschenk Gottes“. Nun nimmt er nach eigenen Angaben selbst ein Malaria-Medikament, um sich in der Corona-Krise zu schützen. Das birgt nicht nur Risiken, sondern könnte auch ein falsches Signal senden.
Mit jedem Tag, der vergeht, werden die Scheuklappen durchsichtiger. Wo vor Wochen und selbst vor Tagen nur Corona das Thema war, poppen jetzt Themen wieder auf, die während des Lockdown komplett ausgeblendet waren. Selbst in Brüssel, wo man sich vor der Coronakrise konsequent über viele Monate der Realität verweigert hat, scheint man aus der Corona-Lethargie zu erwachen – um festzustellen: Wir haben zwar eine Regierung, aber in Wirklichkeit haben wir keine. Magritte hätte lakonisch festgestellt: Ceci n’est pas un gouvernement.
Rollt der Ball nicht, brechen den meisten Vereinen der 1. Division wichtige Einnahmequellen weg. Auch die AS Eupen bleibt nicht verschont, erhält nun aber Gelder aus dem Solidaritätsfond der Pro League. Finanzielle Ausfälle vermeidet das jedoch nicht.
Die Alte Hofstraße in Amel ist seit diesem Montag eine Baustelle. Die Verlegung eines Glasfaserkabels soll dafür sorgen, dass auch die Dörfer Schoppen und Möderscheid endlich mit schnellem Internet versorgt werden können.
Den strengen Distanzierungsregeln haben sich auch die Trappisten der Abtei Sint-Sixtus in Westvleteren, Westflandern, beugen müssen. In deren Brauerei reift das Trappistenbier, das vor allem seit den Auszeichnungen in den USA (Ratebeer) so sehr gefragt ist, dass es schon vor den Coronabeschränkungen ein Glücksgriff war, um sich welches besorgen zu dürfen. Nun ging der Verkaufsneustart völlig daneben.
411.565 Euro – das ist die stolze Summe, mit der die König-Baudouin-Stiftung (KBS) den ostbelgischen Krankenhäusern, Wohn- und Pflegeeinrichtungen in der DG sowie Organisationen, die sich u.a. um Pflege daheim, aber auch um die „Tafeln“ kümmern, unter die Arme greifen konnte. Weit mehr als ein Drittel dieser Summe spendeten Bürger und Unternehmen in Ostbelgien. Große Summen machten auch die bestehenden ostbelgischen KBS-Fonds frei.
Mit 50 Arbeitsstunden pro Vorfall ahndete das Eupener Strafgericht am Montag Verstöße gegen die Ausgehbeschränkungen und das Versammlungsverbot im Rahmen der Coronakrise. Ein Eupener muss daher 200 Arbeitsstunden ableisten. Im Fall zweier Personen aus Kelmis, die den Beamten drei Mal aufgefallen waren und der Verhandlung fernblieben, forderte die Staatsanwaltschaft fünf Monate Haft sowie Geldstrafen von je 3.200 Euro.
Im Bischöflichen Institut Büllingen (BIB) geht es traditionell beschaulicher, dafür aber auch familiärer zu. Entsprechend ist auch der Neustart in der kleinsten Sekundarschule Ostbelgiens verlaufen. 28 Abiturienten haben am Montag wieder den Weg in die Klassenräume gefunden – in kleinen Gruppen, mit Schutzmaske, Sicherheitsabstand, desinfizierten Händen und auf vorgezeichneten Routen versteht sich.
Die Corona-Krise verändert vieles - sogar deutsche Vorbehalte gegen eine gemeinsame Verschuldung der EU-Staaten. Gemeinsam mit Frankreichs Präsident Macron präsentiert Merkel Vorschläge, die vor Monaten noch undenkbar gewesen wären.
Fast ein Jahr nach den Wahlen (26. Mai 2019) haben, in Ermangelung eines königlichen Initiativrechts, die sozialistischen Parteichefs Paul Magnette (PS) und Conner Rousseau (SP.A) das Ruder an sich gerissen, um mit acht weiteren Parteien über die Bildung einer neuen Föderalregierung zu sprechen. Hat das rote Duo eine Chance auf Erfolg? Einen Freifahrtschein haben die beiden jedenfalls nicht.
Befürchtungen, der Große Preis von Belgien am 30. August in Spa-Francorchamps werde die Wallonische Region viel Geld bei wenig Gegenleistung kosten, hat Ausrichter Spa GP zerstreut: „Das Geisterrennen wird kein Millionengrab“.
Am Montag startete in vielen Primarschulen Ostbelgiens der Schulalltag nach der Corona-Pause wieder. Auch in Eynatten ging es für einige Schüler des sechsten Schuljahres wieder los. Aufregung und Vorfreude hatten die Kinder im Gepäck.
Nationalspieler Eden Hazard befindet sich auf dem Weg zurück zur Topform. In einem Video, das Real Madrid am Montag veröffentlichte, sprach der Offensivspieler über sein Comeback:
Milliarden an Corona-Hilfe aus China, Versprechen einer kritischen Analyse der Corona-Reaktion und viel Aufrufe zu mehr Solidarität – so startet die WHO-Jahrestagung. Zum Auftakt kommt nichts aus den USA, erst später aus Washington Protest wegen Taiwan.