Brussels Airlines kündigte in der vergangenen Woche einen Umstrukturierungsplan an, der bis zu 1.000 Arbeitsplätze innerhalb des Unternehmens oder 25 Prozent der Belegschaft bedroht.
Die Unternehmensleitung hat erklärt, dass sie die Zahl der Zwangsentlassungen durch alternative Maßnahmen begrenzen will. Insbesondere rechnet das Unternehmen mit 155 Mitarbeitern, die Anspruch auf (Früh-)Renten haben. Zusammen mit den Mitarbeitern über 59, die für die „Arbeitslosenunterstützung mit Firmenzuschlag“ in Frage kommen, will Brussels Airlines 92 Arbeitsplätze abbauen. Darüber hinaus werden die Beschäftigten über 57 Jahre gebeten, halbtags und die 55- oder 56-Jährigen vier Fünftel zu arbeiten.
Die Fluggesellschaft beabsichtigt auch Maßnahmen zu ergreifen, um die Arbeitsbelastung von Piloten und Besatzung während der ruhigeren Wintermonate zu verringern. „Mit diesen vorgeschlagenen Maßnahmen können wir die Entlassungen auf 9 % des Personals begrenzen“, heißt es in der Präsentation der Geschäftsleitung. Auch freiwillige Austritte können den Anteil verringern.
Brussels Airlines wollte die Zahlen nicht bestätigen, solange die Sozialverhandlungen noch andauern. (belga)

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