Der belgische Staat und ZenTech, eine in Lüttich beheimatete Firma, haben eine Einigung bezüglich der vom Unternehmen entwickelten Coronatests erzielt. Das teilte Minister Philippe De Backer (Open VLD) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss der Kammer mit. Diese Tests werden zwar nicht verwendet, aber der Staat wird ZenTech die entstandenen Kosten trotzdem erstatten.
Wenn Sie vor zehn Jahren 100 Euro auf ein Sparkonto eingezahlt und dieses Geld die ganze Zeit dort gelassen haben, dann sind diese 100 Euro heute trotz der erhaltenen Zinsen nur 87 Euro wert. Haben Sie dieses Geld vor 20 Jahren eingezahlt, sind die 100 Euro von damals heute nur noch etwa 80 Euro wert. Diese Verarmung ist darauf zurückzuführen, dass die Inflation, also der Anstieg des Preisniveaus (Teuerung), in der Regel höher war als die Zinsen auf dem Sparkonto. Die Kaufkraft ist gesunken. Wegen der Coronakrise wird dies auch in den kommenden Jahren der Fall sein.
Nach 32-tägiger Behandlung ist der vergiftete russische Kremlkritiker Alexej Nawalny aus der Berliner Charité entlassen worden. Das teilte das Krankenhaus am Mittwochmorgen mit.
Am 21. Oktober steht wieder der „Tag der deutschen Sprache” in der Wallonischen Region an. 2018 wurde dieser Tag auf Initiative des Verbands zur Förderung der deutschen Sprache (APAW) von der wallonischen Regionalregierung ins Leben gerufen.
Die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Föderalregierung gehen diesen Mittwoch weiter. Die Präformatoren Egbert Lachaert (Open VLD) und Conner Rousseau (SP.A) werden um 18.30 Uhr im Palast erwartet, um König Philippe ihren Abschlussbericht vorzulegen.
Nach nur zwei Spielen in der neuen Saison hat Bellevaux´ Trainer Servet Sumer bereits das Handtuch geschmissen. Der ehemalige Coach des KFC Büllingen und der SG Rapid Oudler verkündete am Montagabend seinen Rücktritt.
Der Nationale Sicherheitsrat sitzt an diesem Mittwoch seit 9 Uhr zusammen. Ziel der Versammlung wird es sein, langfristige Perspektiven zu bieten. Dabei wird insbesondere die Frage der Lockerung der „Fünferblase“ angesprochen.
Nach der Verbesserung der Wachstumsprognosen rechnet das Monitoring-Komitee, also das Gremium aus Finanz- und Haushaltsexperten, das den Föderalstaat berät, in einer vorläufigen Schätzung mit einem Defizit von 24 Milliarden Euro für das Jahr 2021. Das berichten mehrere Zeitungen.
Die belgische ING-Bank hat als Vermittler für viele „verdächtige“ Transaktionen in oder aus Steueroasen fungiert. Das berichten „Le Soir“, „Knack“ und „De Tijd“ am Mittwoch im Rahmen der Untersuchung der FinCEN-Files-Affäre, die Praktiken von Großbanken aufdeckte, die im Verdacht stehen, Geldwäsche im großen Stil zuzulassen.
Das Coronavirus hat die Welt noch immer fest im Griff – das zeigt sich auch bei der größtenteils digitalen UN-Generaldebatte. Lösungen für zahlreiche Konflikte scheinen in einer zunehmend gespaltenen Welt fern. Und die Sorge vor einer Konfrontation der Großmächte wächst.
Seit Jahren sind die EU-Staaten heillos über die gemeinsame Asyl- und Migrationspolitik zerstritten. Wie akut die Lage ist, hat jüngst die Brandkatastrophe im Flüchtlingslager Moria gezeigt. Findet die EU-Kommission einen Weg, die Positionen zu versöhnen?
Viele Belgier, die in Luxemburg arbeiten, werden während der Covid-19-Periode von der Telearbeitsvereinbarung ausgeschlossen, unabhängig davon, ob sie selbstständig, Direktoren oder Manager sind. Das berichtet die Wirtschaftszeitung „L'Echo“ am Mittwoch. Der Bürgermeister der Grenzgemeinde Attert, Josy Arens (CDH), beklagt diese „Diskriminierung“.
Leiharbeit in der Fleischindustrie steht spätestens seit der Corona-Pandemie im Fokus der Öffentlichkeit. Auch Ermittlungsbehörden interessieren sich für Leiharbeitsfirmen und haben eine Großaktion wegen des Verdachts der illegalen Einschleusung gestartet.
Das Gute: Zumindest wird noch verhandelt. Auch wenn es bis zum späten Dienstagnachmittag nicht für eine große Runde der sieben Parteien gereicht hat, die sich auf ausdrücklichen Wunsch des Staatsoberhauptes doch noch zusammenraufen wollen. Die Wogen, die der Pflasterstein, den Georges-Louis Bouchez in den Teich geworfen hat, sind noch nicht abgeebbt.
Am Sonntagmittag drehen Francis und Irma Wangen-Steils zum letzten Mal den Schlüssel ihres Geschäftes um. Dann ist die Zeit des Verkaufs von Lebensmitteln, Haushaltswaren, Angelausrüstung und Souvenirs im Ourener Dorfzentrum nach 36 Jahren vorbei. Das Ehepaar freut sich auf den Ruhestand und die Zeit mit den Enkelkindern.
Die belgische Fußball-Nationalmannschaft der Damen hat das Ticket für die EM 2022 noch nicht in der Tasche. Die „Red Flames“ verloren am Dienstagabend mit 1:2 in der Schweiz und sind die Tabellenführung (Gruppe H) los.
Tag der Wahrheit für Vivaldi: Am Mittwoch läuft die Verlängerungsfrist des Auftrags der Vorregierungsbildner Conner Rousseau (SP.A) und Egbert Lachaert (Open VLD) aus. Trotz bilateraler Gespräche zwischen den potenziellen Vivaldi-Partnern konnte bis zum Dienstagabend weder Vollzug noch eine Beendigung der Verhandlungen vermeldet werden. Die MR will sich indes während zwei Tagen nicht mehr öffentlich äußern, und die N-VA übt sich in Drohgebärden.
Die Coronakrise wirkt sich auch weiterhin auf die Tätigkeiten des Parlamentes der DG (PDG) aus: Weil die „angepasste Arbeitsweise“ wohl noch länger gelten werde, hat das PDG am Montag reagiert und eine Kürzung der Fahrtkostenentschädigung für diejenigen Parlamentarier vorgenommen, die per Videozuschaltung an den Sitzungen teilnehmen.