Nach den Schneefällen der vergangenen Tage sind die Blutreserven in Belgien deutlich unter Druck geraten. Der Blutdienst des belgischen Roten Kreuzes teilt mit, dass zahlreiche Spender ihre Termine nicht wahrnehmen konnten und mehrere Sammlungen abgesagt werden mussten. Am Mittwoch habe deshalb rund die Hälfte der erwarteten Blutkonserven gefehlt.
Die Rückkehr des Wolfs in die Wallonie sorgt weiterhin für Spannungen – vorwiegend bei Landwirten. Seit 2023 wurden 107 Angriffe auf Nutztiere eindeutig dem Wolf zugeschrieben, wie die wallonische Regionalministerin Anne-Catherine Dalcq am Donnerstag im zuständigen Parlamentsausschuss mitteilte.
Kelmis bekommt eine eigene Figurentheaterreihe. Am Sonntag, dem 18. Januar, starten die Kelmiser Puppenspiele, die bis Ende des Jahres acht Aufführungen im Kulturzentrum Select beinhalten.
Die belgische Wirtschaft zeigt sich zum Jahreswechsel 2025/2026 widerstandsfähiger als noch im Frühjahr – doch aus Sicht der Unternehmen ist die Lage alles andere als entspannt. Zwar hat sich die wirtschaftliche Aktivität in den vergangenen Monaten leicht verbessert, doch diese Erholung steht auf tönernen Füßen. Das geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage des Arbeitgeberverbandes FEB hervor. Der alarmierende Befund: Das Wachstum wird zunehmend von nur einem einzigen Motor getragen – dem privaten Konsum. Die Antriebe Export und Investitionen sind ausgefallen.
Der sogenannte Ehepaarquotient wird künftig nicht mehr indexiert. Diese Maßnahme soll dauerhaft gelten. Das geht aus dem Entwurf zur Steuerreform der Föderalregierung hervor, der bislang nicht öffentlich vorgestellt wurde. Zuerst berichtete die Wirtschaftszeitung „L’Echo“ darüber. Bestätigt wurde die Information vom Kabinett des Finanzministers Jan Jambon (N-VA).
Donald Trump macht einmal mehr ernst. Mit dem Austritt der USA aus 66 internationalen Organisationen verabschiedet sich Washington von der Idee internationaler Zusammenarbeit. „America first“ wird als außenpolitische Maxime zementiert: Kooperation ist nicht mehr als Ballast, Multilateralismus bloße Einschränkung.
Gute Nachrichten für das belgische Top-Radsportteam Soudal Quick-Step: Der Hauptsponsor Soudal hat seinen Vertrag mit dem „Wolfpack“ bis 2030 verlängert. Die Mannschaft aus der WorldTour, zu der auch der Raerener Laurenz Rex gehört, gab die langfristige Partnerschaft am Donnerstag bei ihrer Teampräsentation im spanischen Calpe bekannt.
Flackernde Lampen, plötzlich dunkle Räume, kurze, aber wiederkehrende Stromausfälle: In der Gemeinde Bleyberg sorgt die Stromversorgung seit einiger Zeit für Verunsicherung. Das berichtet die frankofone Tageszeitung „La Meuse.“
Stellvertretend für rund 300 Sternsingergruppen in ganz Ostbelgien fand am Mittwoch der traditionelle Empfang der Sternsinger im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen statt.
Beim Stahlkonzern ArcelorMittal droht am Standort Gent ein empfindlicher Einschnitt: Der Konzern erwägt, eine spezialisierte Produktionsabteilung zu schließen. Das wurde am Donnerstag nach einer außerordentlichen Sitzung des Betriebsrats bekannt. Nach Angaben der Gewerkschaften stehen dabei rund 90 Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Sowohl für den RFC Raeren-Eynatten als auch für die Union Kelmis verlängert sich die Winterpause um eine weitere Woche: Für die 2. Division Amateure wurde am Donnerstag eine Generalabsage veranlasst.
Großeinsatz am Mittwochabend in Eynatten: Wohl durch einen Kurzschluss in einer Fahrzeugbatterie geriet die Werkstatt des Raerener Bauhofs in Brand. Wenngleich erheblicher Sachschaden entstand, hätte der Vorfall in der Gewerbestraße durchaus schlimmer ausgehen können. „Das Wichtigste ist, dass keine Person zu Schaden gekommen ist“, betont Bürgermeister Mario Pitz (CSL).
Die Rektorin der Universität Gent, Petra De Sutter, hat den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei ihrer Eröffnungsrede im vergangenen September scharf bedauert. Journalisten der Plattform „Apache“ hatten aufgedeckt, dass mehrere Zitate in der Rede fehlerhaft waren – sie stammten aus einer KI-Generierung und entsprachen nicht realen Quellen.
Belgien steht vor einem erneuten Wetterumschwung: Sturm „Goretti“ zieht am Freitag über das Land und bringt gleich mehrere Gefahren mit sich – Schnee, Regen und kräftige Windböen. Davor warnt Meteorologe David Dehenauw vom Königlichen Meteorologischen Institut (KMI). „Bis einschließlich Montag müssen wir weiterhin vorsichtig sein. Erst ab Dienstag wird es endlich wieder milder“, erklärte der Wetterexperte am Donnerstag.
Raphaël Collignon hat beim ATP-250-Turnier in Brisbane für einen Achtungserfolg gesorgt. Der 23-jährige Lütticher setzte sich am Donnerstag im Achtelfinale gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov mit 7:6 (7:1), 6:3 durch und feierte damit einen seiner bislang renommiertesten Siege auf der ATP-Tour.
Der ostbelgische Biathlet Thierry Langer hat beim Weltcup-Sprint über 10 Kilometer in Oberhof mit Rang 17 ein starkes Ergebnis erzielt. Der 34-Jährige aus Elsenborn blieb an beiden Schießeinlagen fehlerfrei und lag im Ziel 1:27 Minuten hinter dem Sieger Tommaso Giacomel aus Italien.
Der US-Amerikaner Mitch Guthrie hat bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien seinen zweiten Tageserfolg gefeiert. Der Ford-Pilot stellte am Donnerstag auf dem zweiten Teil der Marathonetappe über 371 Wertungskilometer die Bestzeit auf. Guthrie, der bereits auf der dritten Etappe triumphiert hatte, verbesserte sich in der Gesamtwertung dadurch auf den sechsten Platz.
Nach zwei Jahren der Stagnation zieht der belgische Immobilienmarkt wieder deutlich an. Laut dem neuen Immoweb-Belfius-Immobilienindex stiegen die Preise im Jahr 2025 im Landesdurchschnitt um vier Prozent. Für viele Haushalte hat das spürbare Folgen: Innerhalb eines Jahres haben die Belgier im Schnitt acht Quadratmeter an Immobilien-Kaufkraft verloren – besonders stark in Brüssel und der Wallonie.
Der Flughafen Lüttich bleibt auf Wachstumskurs: Im Jahr 2025 wurden am Liège Airport insgesamt 1.324.579 Tonnen Fracht umgeschlagen – ein Plus von 14 Prozent gegenüber 2024. Damit verzeichnet der Airport das zweitbeste Ergebnis seiner Geschichte, teilte die Flughafengesellschaft am Donnerstag mit. Innerhalb von zehn Jahren hat sich das abgefertigte Frachtvolumen sogar mehr als verdoppelt.
Er trainierte unter anderem Borussia Dortmund, Rot-Weiß Essen, Alemannia Aachen und auch die AS Eupen: Der in Eynatten lebende Horst Witzler ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Unter anderem ehemalige Spieler des als begnadeten Taktiker und strengen General geltenden Trainers blicken zurück.