Sie war der absolute Star des Abends: Jessica Pratt in der Titelrolle der Lucrezia Borgia in der gleichnamigen Oper von Gaetano Donizetti. Die Brava-Rufe wollten beim langanhaltenden Schlussapplaus am Premierenabend kein Ende nehmen. Zurecht. Die australische Sopranistin lieferte eine makellose und maßstabsetzende Interpretation dieser an vokalen Herausforderungen prallvollen Rolle.
Die Raerener Pfadfinder laden am Freitag, 1. Mai, zu einer gemeinsamen Einkehrwanderung nach Reinartzhof ein. Seit 53 Jahren ist die Kapelle auf Reinartzhof ein besonderer Ort der Stille und Besinnung inmitten der Natur. Für viele Menschen dient sie als Rückzugsort, um dem Alltag zu entfliehen und neue Kraft zu schöpfen. Gleichzeitig erinnert sie an die ehemalige Siedlung Reinart und ihre Bewohner und steht damit auch für Geschichte, Gemeinschaft und gelebte Tradition.
Fast ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landet unverzehrt im Müll. Um dieser Entwicklung den Kampf anzusagen, hat die Kelmiserin Anouk Bielders gehandelt. Die 25-Jährige rettet regelmäßig Lebensmittel über die Organisation Foodsharing und teilt ihre Erfahrungen auf TikTok und Instagram, um auch andere zum Umdenken zu bewegen.
Wer in Ostbelgien nach Ferienbetreuung oder Freizeitangeboten für Kinder sucht, braucht oft Geduld. Informationen sind verstreut, viele Angebote bleiben unentdeckt. Genau hier setzt die Plattform „Vacamy“ an. Hinter dem Projekt stehen Sarah und Martin Henke aus Kelmis, die ein Problem aus dem eigenen Alltag lösen wollten.
Am Samstag, dem 18. April, wird der Komponist Helge Burggrabe sein erstes Hagios-Friedenskonzert in Belgien geben. Der Komponist, Flötist und Seminarleiter lebt in Fischerhude bei Bremen. Seit seinem Studium an der Musikhochschule Hamburg in Blockflöte und Komposition initiiert er eigene Konzertreihen mit dem Anliegen, unterschiedliche Kunstrichtungen zu verbinden: Musik mit Lyrik, Live-Malerei, Lichtkunst, Tanz-Performance oder Wasserkunst.
Auf vielfachem Wunsch findet am Sonntag, 19. April, wieder ein Literarischer Spaziergang durch einen Teil der Eupener Oberstadt statt. An ausgewählten Plätzen, passend zum jeweiligen Standort, wird die Stadtführerin Frau Wünsche heitere Kurzgeschichten vortragen – immer mit einer Prise Humor, die typisch für die deutsche Schriftstellerin und Kabarettistin Elke Heidenreich ist.
Die Rückkehr ist perfekt: Ein Jahr nach dem Abstieg krönt sich die U23-Mannschaft der AS Eupen vorzeitig zum Meister der 3. Division Amateure und steigt über einen 4:2-Erfolg in Harre-Manhay in die vierte Liga auf.
Was bietet uns das Saisonfinale in der 2. Provinzklasse C? Seit dem St.Vither 3:1-Derbysieg gegen den bisher alleinigen Spitzenreiter Weywertz steht fest: Erst am letzten Spieltag kann die Entscheidung im Titelrennen fallen – möglicherweise sogar erst darüber hinaus.
Was für ein Rennen – und was für ein Finale bei der 123. Auflage von Paris-Roubaix: Ein am Sonntag überragender Wout van Aert hat sich in der „Hölle des Nordens“ im Sprint gegen Weltmeister und Überflieger Tadej Pogacar durchgesetzt. Für den Belgier war es nach 258 spektakulären Kilometern der zweite Sieg bei einem Monument seiner Karriere.
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad brachten keine Einigung – nun stehen die Zeichen wieder auf Eskalation. Trump kontert das iranische Vorgehen in der Straße von Hormus.
Zu den Gepflogenheiten der Ortschaft Heppenbach gehört es, dass der örtliche Musikverein „Laetitia“ alljährlich zum Frühlingskonzert einlädt. In diesem Jahr stand der Auftritt unter einem besonderen Vorzeichen. Seit Januar fungiert Leon Fank als neuer Präsident des Vereins. Er tritt die Nachfolge von Dirk Müller an, der im Januar 2024 das Amt übernommen hatte.
Im Museum Wartehalle Welchenhausen ist seit Samstag eine Ausstellung von Werken der Künstlerin Anne Killat zu sehen. In der Ausstellung „Im Atem der Elemente“ verbinden sich Malerei und Fotografie zu einer abstrakten Auseinandersetzung mit den fünf Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft und Aether. Im Zentrum steht die Idee ihrer Einheit: Alles ist miteinander verbunden, nichts existiert isoliert.
Eine Woche, die Spuren hinterlässt: Ende März erlebten 15 Kinder der Klasse „Hogwarts“ des Zentrums für Förderpädagogik (ZFP) St. Vith im Rahmen der 14. Sport- und Projektwoche intensive Tage voller neuer Erfahrungen, sportlicher Herausforderungen und gelebter Gemeinschaft.
Im Rathaussaal von St.Vith ist am Samstag das Dr.-Anton-Hecking-Schild 2026 verliehen worden. Preisträger ist die VoG Schieferstollen Recht. Damit ging die Auszeichnung in ihrer 20. Auflage erstmals an einen ehrenamtlich getragenen Verein. Veranstalter des Festaktes waren der Kgl. Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ sowie die Stadt St. Vith. Zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Vereinswesen nahmen an der Veranstaltung teil.
Bereits am drittletzten Spieltag haben die Damen des FC Eupen ihr Meisterstück perfekt gemacht: Dank des 8:1-Auswärtssiegs bei Sart B ist der souveräne Spitzenreiter der 2. Provinzklasse B nicht mehr einzuholen und steigt in die Lütticher Beletage auf.
Mehr als die Hälfte der Milchkühe in Nordrhein-Westfalen hat nach einer Verbandseinschätzung Zugang zu einer Weide. Das sei mehr als im Bundesdurchschnitt von rund einem Drittel, sagte der Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW, Rudolf Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur. Die Weidehaltung im Sommer an mindestens 200 Tagen bei täglich sechs Stunden Weidegang sei mittlerweile der etablierte Standard.
Drama in Kroatien: Hyundai-Pilot Thierry Neuville hat einen fast sicher geglaubten Sieg auf den letzten Metern noch verloren. Der aus St.Vith stammende Ex-Weltmeister rutschte in der Power Stage von der Strecke und muss erneut der Konkurrenz beim Feiern zuschauen.
Raphaël Collignon hat beim Challenger-Turnier in Monza eindrucksvoll seinen Titel verteidigt und damit seine starke Form auf Sand unterstrichen. Der 24-jährige Lütticher, aktuell die Nummer 68 der Welt, setzte sich am Sonntag im Finale gegen den Kroaten Dino Prizmic (ATP 106) in zwei Sätzen durch.
Der gestrandete Buckelwal reagiert nicht auf erneute Mobilisierungsversuche und atmet inzwischen schwächer. Ob eine neu beobachtete Zwischenatmung ein baldiges Ableben andeutet, ist noch unklar.