Erstmals trifft Papst Leo XIV. Mahmud Abbas persönlich. Im Mittelpunkt der Gespräche: Hilfe für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen und die Suche nach Frieden.
Seit dieser Woche hat Alemannia Aachen einen neuen Cheftrainer. Mersad Selimbegović übernimmt beim Drittligisten und folgt auf Benedetto Muzzicato, der Mitte Oktober freigestellt worden war. Für den 43-Jährigen, der bis Sommer dieses Jahres bei der AS Eupen unter Vertrag stand, ist es die nächste Station einer Laufbahn, die ihn über Regensburg, Rostock und Eupen nun in die 3. Liga führt.
Die Polizei sucht Zeugen eines Messerangriffs, der sich am 1. November in einem Bus des TEC in Marcinelle ereignet hat. Der Vorfall geschah gegen 19.15 Uhr auf der Linie 18 Jumet–Charleroi–Châtelet.
Der durchschnittliche Mietpreis für ein Studentenzimmer in Belgien liegt in diesem Jahr bei 590 Euro pro Monat – inklusive rund 105 Euro an Nebenkosten. Das geht aus der Studie „Kotkompas“ hervor, die vom Wohnungsanbieter Diggit StudentLife und dem Immobilienberater Stadim veröffentlicht wurde. In Brüssel liegt der Durchschnitt deutlich höher: Dort zahlen Studierende rund 695 Euro pro Monat, für ein Studio sogar etwa 795 Euro.
Am Montag ist es im PDG zu einem Schlagabtausch zwischen Fabienne Colling (Ecolo) und Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) über den Reformprozess der Raumordnungsgesetzgebung gekommen. Colling kritisierte insbesondere das Verfahren, das Fehlen eines klaren Zielbildes und die lange Vorlaufzeit bis zur ersten Gesetzesvorlage. Paasch wiederum wies die Kritik mit deutlichen Worten zurück.
Beim Waffel- und Gebäckspezialisten Milcamps in Dour wurde das Renault-Verfahren für einen kollektiven Stellenabbau eingeleitet. Von den 74 Arbeitsplätzen stehen 36 zur Disposition – rund zwei Drittel in der Produktion und ein Drittel in der Verwaltung. Das Unternehmen war im Juli vom belgischen Konzern Poppies Bakeries übernommen worden, der die Restrukturierung mit anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten begründet.
Der Verwaltungsrat des Belgischen Rundfunks (BRF) hat in seiner letzten Sitzung, Anfang November 2025, den Sparplan für das kommende Jahr einstimmig genehmigt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Rundfunkanstalt hervor. Der wohl größte Einschnitt: Ab 2026 wird das Fernsehmagazin Blickpunkt nicht mehr täglich, sondern wöchentlich ausgestrahlt.
Amnesty International schlägt Alarm: Der Zugang zur Abtreibung sei in Europa und auch in Belgien zunehmend bedroht. In einem Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, kritisiert die Menschenrechtsorganisation, dass „gefährliche und schädliche Hindernisse weiterhin den Zugang zur Abtreibung beeinträchtigen“. Schuld daran seien sowohl politische Einflüsse von Anti-Abtreibungsrechts-Gruppen als auch strukturelle Barrieren innerhalb der Gesundheitssysteme.
In Eupen ist es am Mittwoch zu mehreren Einbrüchen in Fahrzeuge gekommen. Zudem wurden in der Nacht zu Mittwoch bei Verkehrskontrollen zwei alkoholisierte Autofahrer gestoppt.
Fünfzehn Organisationen haben eine neue Beschwerde gegen Project One, den im Hafen von Antwerpen entstehenden Ethan-Cracker des Chemiekonzerns Ineos, eingereicht. Das teilte die Koalition am Donnerstag in einer Mitteilung mit.
Arbeitnehmer ab 40 Jahren haben heute ein um 9 Prozent höheres Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, als noch vor fünf Jahren. Das zeigt eine Studie von Mensura in Zusammenarbeit mit der Universität Antwerpen und der Universität Hasselt, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Hauptursache sei ein zu hoher systolischer Blutdruck.
Rund vier Millionen Menschen nutzen derzeit die Xtra-Treuekarte der Colruyt-Gruppe. Sie werden nun gebeten, einen Datenprofil-Typ auszuwählen, der festlegt, welche persönlichen Informationen das Unternehmen für personalisierte Angebote verwenden darf. Dies sei notwendig, so der Handelskonzern, um individuelle Preisnachlässe im Einklang mit den Datenschutzbestimmungen anbieten zu können.
Einen Interviewpartner zu finden, der die gesamten 100 Jahre Handball in Eupen miterlebt hat, gestaltet sich wenig überraschend als schwierig. Auf ein halbes Jahrhundert kommt Klaus-Jürgen Spangemacher, von allen nur „Männe“ genannt, dennoch.
Der im vergangenen Jahr in den Niederlanden gegründete Metal Business Club (MetalBC) – ein Netzwerkclub für Unternehmer und andere Fachleute, die „heavy“ Musik wie Metal, Punkrock oder Hardcore lieben – expandiert nach Ostbelgien. Ab Donnerstag, 20. November, findet monatlich ein Treffen im Köneks Café in Mürringen statt, das erst im vergangenen Jahr von Regina Pongers und Nick De Wint übernommen wurde.
In wenigen Tagen startet die 30. Klimakonferenz in Belém (Brasilien). Diesem Thema widme ich heute meine Kolumne. Ich finde die Ergebnisse der „globalen Klimapolitik“ bislang mehr als enttäuschend.
In einer hochspannenden Champions-League-Partie trennte sich Club Brügge im heimischen Jan-Breydel-Stadion vom FC Barcelona mit 3:3 – und ging dabei gleich dreimal in Führung.
Premierminister Bart De Wever (N-VA) fährt an diesem Donnerstag zum König. Ob mit oder ohne Rücktrittsgesuch, ist offen. Ein letzter Versuch, die Verhandlungen über den föderalen Haushalt wieder flott zu bekommen, waren am Mittwochnachmittag gescheitert. Die Atmosphäre innerhalb der Arizona-Koalition – bestehend aus N-VA, MR, CD&V, Les Engagés und Vooruit – gilt als „eisig“. Die Schuld wird der MR zugeschoben.
Dem Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft (ADG) steht eine „vollständige Neuausrichtung“ bevor, wie DG-Beschäftigungsminister Jérôme Franssen (CSP) mitteilt. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die föderale Arbeitsmarktreform, die unter anderem die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes auf maximal zwei Jahre begrenzt. Das Ganze läuft unter dem Namen „Fokus Job“.
„Tolle Erfahrungen sowie spannende und intensive Tage“ erlebten die ostbelgischen Athleten im März bei den Special Olympics in Turin – aber warum bis nach Italien fahren, wenn ein ähnliches Turnier auch vor der Haustüre stattfinden könnte? So zumindest lautet die Planung von Sportminister Gregor Freches (PFF).