Die Kosten variieren je nach Ausstattung und Standort. Am günstigsten ist eine Zimmermiete ohne eigene sanitäre Einrichtungen in der Wallonie – hier belaufen sich die durchschnittlichen Gesamtkosten auf etwa 465 Euro monatlich. In Flandern liegt dieser Wert bei 490 Euro, in Brüssel bei 600 Euro. Die Nebenkosten betragen je nach Region zwischen 85 und 110 Euro.
Wer ein Zimmer mit eigener Dusche und WC mietet, zahlt im Schnitt 580 Euro pro Monat: 500 Euro in der Wallonie, 620 Euro in Flandern und 695 Euro in Brüssel. Die Nebenkosten bewegen sich dabei zwischen 90 und 120 Euro.
Am teuersten sind private Studios. In der Wallonie liegen die durchschnittlichen Mieten bei 640 Euro, in Flandern bei 700 Euro und in Brüssel bei 795 Euro. Belgienweit ergibt sich ein Mittelwert von 685 Euro, mit Nebenkosten zwischen 95 und 150 Euro.
Laut Arne Hermans von Diggit StudentLife spielt auch die regionale Steuerpolitik eine Rolle. So habe Brüssel die Steuer auf möblierte Vermietung verdoppelt, was sich direkt in höheren Mietpreisen niederschlage. Insgesamt sei der Anstieg jedoch moderat und orientiere sich an der Inflation von etwa zwei Prozent.
Zum Vergleich: 2024 lag der Durchschnittspreis bei 575 Euro im Monat, 2020 waren es noch rund 400 Euro. (belga/rt)

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