Im Winter kommen Wildtiere mit ganz unterschiedlichen Strategien über die Runden. Dazu zählen Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre, aber auch die aktive Nahrungssuche oder der Zug in wärmere Gefilde. Gerhard Reuter von AVES-Ostkantone erklärt, welche dieser Strategien in unserer Region typisch sind und wie die Tiere damit die kalte Jahreszeit überstehen.
Diese Woche bringt das GrenzEcho eine strukturierte Übersicht über die wichtigsten Neuerungen, die 2026 in Kraft treten. Nach Steuern und Gesundheit (Dienstagausgabe), Alterspensionen, Energie und Immobilien (Mittwoch) sowie Beschäftigung (Donnerstag) widmen wir uns heute im letzten Teil der Serie den Neuerungen in den Bereichen Konsum, Unternehmen und Mobilität. So belasten höhere Mehrwertsteuern auf Take-away und Freizeitangebote, steigende Preise bei Telekom, Bahn, Post und Banken sowie teurere Versicherungen viele Verbraucher in diesem Jahr zusätzlich.
Nach den Schneefällen der vergangenen Tage sind die Blutreserven in Belgien deutlich unter Druck geraten. Der Blutdienst des belgischen Roten Kreuzes teilt mit, dass zahlreiche Spender ihre Termine nicht wahrnehmen konnten und mehrere Sammlungen abgesagt werden mussten. Am Mittwoch habe deshalb rund die Hälfte der erwarteten Blutkonserven gefehlt.
Die Rückkehr des Wolfs in die Wallonie sorgt weiterhin für Spannungen – vorwiegend bei Landwirten. Seit 2023 wurden 107 Angriffe auf Nutztiere eindeutig dem Wolf zugeschrieben, wie die wallonische Regionalministerin Anne-Catherine Dalcq am Donnerstag im zuständigen Parlamentsausschuss mitteilte.
Kelmis bekommt eine eigene Figurentheaterreihe. Am Sonntag, dem 18. Januar, starten die Kelmiser Puppenspiele, die bis Ende des Jahres acht Aufführungen im Kulturzentrum Select beinhalten.
Die Abfallwirtschaft ist ein erheblicher Kostenfaktor. Um eine übermäßige Verteuerung der Müllgebühren zu verhindern, liegt es im ureigenen Interesse der Bevölkerung, Plastik-, Metall- und Getränkekartonverpackungen (PMK) konsequent in den dafür vorgesehenen blauen Säcken zu entsorgen.
Die belgische Wirtschaft zeigt sich zum Jahreswechsel 2025/2026 widerstandsfähiger als noch im Frühjahr – doch aus Sicht der Unternehmen ist die Lage alles andere als entspannt. Zwar hat sich die wirtschaftliche Aktivität in den vergangenen Monaten leicht verbessert, doch diese Erholung steht auf tönernen Füßen. Das geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage des Arbeitgeberverbandes FEB hervor. Der alarmierende Befund: Das Wachstum wird zunehmend von nur einem einzigen Motor getragen – dem privaten Konsum. Die Antriebe Export und Investitionen sind ausgefallen.
Der sogenannte Ehepaarquotient wird künftig nicht mehr indexiert. Diese Maßnahme soll dauerhaft gelten. Das geht aus dem Entwurf zur Steuerreform der Föderalregierung hervor, der bislang nicht öffentlich vorgestellt wurde. Zuerst berichtete die Wirtschaftszeitung „L’Echo“ darüber. Bestätigt wurde die Information vom Kabinett des Finanzministers Jan Jambon (N-VA).
Donald Trump macht einmal mehr ernst. Mit dem Austritt der USA aus 66 internationalen Organisationen verabschiedet sich Washington von der Idee internationaler Zusammenarbeit. „America first“ wird als außenpolitische Maxime zementiert: Kooperation ist nicht mehr als Ballast, Multilateralismus bloße Einschränkung.
Gute Nachrichten für das belgische Top-Radsportteam Soudal Quick-Step: Der Hauptsponsor Soudal hat seinen Vertrag mit dem „Wolfpack“ bis 2030 verlängert. Die Mannschaft aus der WorldTour, zu der auch der Raerener Laurenz Rex gehört, gab die langfristige Partnerschaft am Donnerstag bei ihrer Teampräsentation im spanischen Calpe bekannt.
Flackernde Lampen, plötzlich dunkle Räume, kurze, aber wiederkehrende Stromausfälle: In der Gemeinde Bleyberg sorgt die Stromversorgung seit einiger Zeit für Verunsicherung. Das berichtet die frankofone Tageszeitung „La Meuse.“
Stellvertretend für rund 300 Sternsingergruppen in ganz Ostbelgien fand am Mittwoch der traditionelle Empfang der Sternsinger im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen statt.
Beim Stahlkonzern ArcelorMittal droht am Standort Gent ein empfindlicher Einschnitt: Der Konzern erwägt, eine spezialisierte Produktionsabteilung zu schließen. Das wurde am Donnerstag nach einer außerordentlichen Sitzung des Betriebsrats bekannt. Nach Angaben der Gewerkschaften stehen dabei rund 90 Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Sowohl für den RFC Raeren-Eynatten als auch für die Union Kelmis verlängert sich die Winterpause um eine weitere Woche: Für die 2. Division Amateure wurde am Donnerstag eine Generalabsage veranlasst.
Großeinsatz am Mittwochabend in Eynatten: Wohl durch einen Kurzschluss in einer Fahrzeugbatterie geriet die Werkstatt des Raerener Bauhofs in Brand. Wenngleich erheblicher Sachschaden entstand, hätte der Vorfall in der Gewerbestraße durchaus schlimmer ausgehen können. „Das Wichtigste ist, dass keine Person zu Schaden gekommen ist“, betont Bürgermeister Mario Pitz (CSL).
Die Rektorin der Universität Gent, Petra De Sutter, hat den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei ihrer Eröffnungsrede im vergangenen September scharf bedauert. Journalisten der Plattform „Apache“ hatten aufgedeckt, dass mehrere Zitate in der Rede fehlerhaft waren – sie stammten aus einer KI-Generierung und entsprachen nicht realen Quellen.
Belgien steht vor einem erneuten Wetterumschwung: Sturm „Goretti“ zieht am Freitag über das Land und bringt gleich mehrere Gefahren mit sich – Schnee, Regen und kräftige Windböen. Davor warnt Meteorologe David Dehenauw vom Königlichen Meteorologischen Institut (KMI). „Bis einschließlich Montag müssen wir weiterhin vorsichtig sein. Erst ab Dienstag wird es endlich wieder milder“, erklärte der Wetterexperte am Donnerstag.
Raphaël Collignon hat beim ATP-250-Turnier in Brisbane für einen Achtungserfolg gesorgt. Der 23-jährige Lütticher setzte sich am Donnerstag im Achtelfinale gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov mit 7:6 (7:1), 6:3 durch und feierte damit einen seiner bislang renommiertesten Siege auf der ATP-Tour.
Der ostbelgische Biathlet Thierry Langer hat beim Weltcup-Sprint über 10 Kilometer in Oberhof mit Rang 17 ein starkes Ergebnis erzielt. Der 34-Jährige aus Elsenborn blieb an beiden Schießeinlagen fehlerfrei und lag im Ziel 1:27 Minuten hinter dem Sieger Tommaso Giacomel aus Italien.
Der US-Amerikaner Mitch Guthrie hat bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien seinen zweiten Tageserfolg gefeiert. Der Ford-Pilot stellte am Donnerstag auf dem zweiten Teil der Marathonetappe über 371 Wertungskilometer die Bestzeit auf. Guthrie, der bereits auf der dritten Etappe triumphiert hatte, verbesserte sich in der Gesamtwertung dadurch auf den sechsten Platz.