Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte bereits während der Winterspiele von Mailand und Cortina die Sorge über die Vorgänge beim kommenden Ausrichter geäußert. Es gebe da „ein Personalproblem, um das ganz klar zu sagen“, bemerkte IOC-Exekutivdirektor Christophe Dubi. Er habe das „mehrfach angesprochen, es ist überhaupt nicht komfortabel“, fügte der Schweizer hinzu.
Linette ist die vierte Führungskraft, die das COJOP innerhalb von zwei Monaten verlässt. Zuvor hatten Direktorin Anne Murac, Kommunikationschef Arthur Richer und Bertrand Méheut, Vorsitzender des Vergütungsausschusses, ihre Ämter niedergelegt. Der Konflikt zwischen Grospiron, Buckelpisten-Olympiasieger von 1992, und Linette spitzte sich zuletzt zu, dabei hatte Grospiron den früheren Journalisten selbst für das COJOP ausgewählt. (sid/tf)

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