Bei einer gemeinsamen Kontrollaktion an der deutsch-belgischen Grenze haben Polizei, Zoll und weitere Kontrollinstanzen zahlreiche Verstöße im Schwerlastverkehr festgestellt.
Die geplante Einführung einer gemeinsamen Straßenmaut in Flandern und der Wallonie stößt auf politischen Widerstand. Nach übereinstimmenden Informationen aus Regierungskreisen blockieren die flämischen Sozialisten von Vooruit derzeit die Verhandlungen, weil sie darauf besteht, auch die Region Brüssel in die Gespräche einzubeziehen. Zudem herrscht Uneinigkeit darüber, wie die neue Abgabe so ausgestaltet werden kann, dass sie für belgische Autofahrer steuerlich neutral bleibt.
Nach der Aufregung rund um Grönland mahnt Premierminister Bart De Wever (N-VA) zur Besonnenheit in den transatlantischen Beziehungen. Zwar könne er die emotionalen Reaktionen verstehen, doch ein Bruch mit den USA oder gar das Ende der NATO wären aus seiner Sicht ein gefährlicher Irrweg. „Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und uns nicht in Abenteuer stürzen“, erklärte De Wever am Mittwoch bei einer Ausschusssitzung der Kammer.
Der ostbelgische Europaabgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) hat die EU aufgefordert, Fusionsenergie konsequent von der Forschung in die Umsetzung zu bringen. „Europa hat Know-how und Forschung – jetzt müssen daraus Projekte, Investitionen und Industrie werden“, sagte Arimont im EU-Parlament. Gemeinsam mit seiner Kollegin Hildegard Bentele (CDU-EVP) richtete er die Konferenz „Fusionsenergie in Europa: Ein Aufruf zum Handeln“ aus, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Die Einführung einer Steuer auf Kapitalgewinne hat ihre erste parlamentarische Hürde genommen. Der Gesetzentwurf von Finanzminister Jan Jambon (N-VA) wurde in der Nacht auf Mittwoch im Finanzausschuss der Abgeordnetenkammer in erster Lesung gebilligt. Nach einer zweiten Lesung soll das Gesetz Ende Februar im Plenum verabschiedet werden. Die Steuer gilt bereits rückwirkend für Kapitalgewinne, die seit dem 1. Januar erzielt wurden. Banken müssen sie allerdings erst ab dem 1. Juni einziehen.
In der Kammer zeichnet sich derzeit noch keine Mehrheit für die Einsetzung einer Untersuchungskommission zu den Vorwürfen gegen den ehemaligen MR-Vizepremier und EU-Kommissar Didier Reynders ab. Die PVDA/PTB brachte am Dienstag den Stein ins Rollen, verzichtete jedoch zunächst auf eine Abstimmung. Die Arizona-Parteien schließen eine solche Kommission nicht grundsätzlich aus, halten sie zum jetzigen Zeitpunkt jedoch für verfrüht und zu stark auf eine einzelne Person zugeschnitten.
Es seien „schreckliche Vorfälle“, sagt Trump und wählt unter dem Eindruck landesweiter Proteste nun mäßigende Worte. Ob und was genau sich ändern soll, bleibt offen.
Elise Mertens hat bei den Australian Open in Melbourne das Halbfinale im Doppel erreicht. Die 30-jährige Belgierin qualifizierte sich am Mittwoch an der Seite der Chinesin Shuai Zhang für die Runde der letzten vier beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison.
Der Winterschlussverkauf biegt in die Zielgerade ein. In den Geschäften hängen die roten Preisschilder inzwischen seit Wochen, das Angebot ist kleiner geworden, die Rabatte dafür höher. Nach einem Herbst mit mildem Wetter und vorsichtigen Prognosen fällt die erste Bilanz positiver aus als erwartet.
Belgische Banken drehen weiter an der Kostenschraube – besonders für Kunden, die nicht vollständig digital unterwegs sind. Wer weiterhin auf Papier, persönliche Beratung oder Schalterdienste setzt, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Diese Dienste können inzwischen mehr als 100 Euro pro Jahr kosten, schreibt die Tageszeitung „Het Laatste Nieuws“.
In St.Vith könnte nach dem Winter eine Einbahnverkehrsregelung in der Hauptstraße getestet werden. Ebenso steht eine Übernahme dieser Geschäftsader durch die Stadt im Raum.
Trotz moderner Sicherheitstechnik kam es im vergangenen Jahr auf dem belgischen Schienennetz zu 51 Fällen, in denen ein Zug ein rotes Signal überfuhr. Unfälle gab es dabei jedoch keine. Das teilte der Infrastrukturbetreiber Infrabel am Dienstag mit. Die Zahl entspricht exakt dem Wert aus dem Jahr 2024.
Die französischsprachige Strafgericht in Brüssel sieht sich mit einer stark steigenden Zahl von Drogendelikten konfrontiert. Innerhalb von fünf Jahren hat sich die Zahl der Urteile in entsprechenden Verfahren verdoppelt. Das erklärte Gerichtspräsident Paul Dhaeyer am Dienstag bei einer Pressekonferenz.
„Ich weiß auch nicht, woran es liegt“: Der wieder in die Startelf zurückgekehrte AS-Schlussmann Marco Hiller reagierte am Dienstagabend enttäuscht auf den erneuten Punktverlust und eine – wie schon in Lommel – verspielte Pausenführung.
Sportdirektor Pasquale Sensibile schlug schon vor der Pause genervt die Hände vors Gesicht. Das, was er am Dienstagabend von seiner AS Eupen sah, war nicht überzeugend, teilweise schwach gewesen. Dazu passend ließen die Ostbelgier auch gegen Lokeren wertvolle Punkte liegen – das 1:1 war das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.
Drittes Spiel in diesem Kalenderjahr, erneut kein Sieg: Trotz früher Führung durch Van Genechten muss sich die AS Eupen mit einem 1:1 gegen Lokeren begnügen, bleibt damit insgesamt zum vierten Mal in Folge ohne „Dreier“ – und verliert im Kampf um die Play-offs weiter an Boden.
Die föderalen Asyl- und Migrationsdienste haben am Dienstag ihre Jahreszahlen für 2025 vorgestellt. Insgesamt wurden 34.439 Anträge auf internationalen Schutz registriert. Das entspricht einem Rückgang von 13 Prozent gegenüber 2024, das mit knapp 40.000 Anträgen einen historischen Höchststand markiert hatte, und ist zugleich der niedrigste Wert seit 2021. Besonders ausgeprägt war der Rückgang im letzten Jahresdrittel: Zwischen September und Dezember 2025 lag die Zahl der Asylanträge 28 % unter dem Vorjahresniveau. Von einer Trendwende ist die Rede.
Als glückliche Gewinnerin des Hauptpreises der St.Vither Weihnachtsverlosung konnte Karin Küches aus Montenau am Montagabend im Rahmen des Neujahrsempfangs der Fördergemeinschaft (FG) den Schlüssel eines funkelnagelneuen Renault Clio entgegennehmen.