Trotz moderner Sicherheitstechnik kam es im vergangenen Jahr auf dem belgischen Schienennetz zu 51 Fällen, in denen ein Zug ein rotes Signal überfuhr. Unfälle gab es dabei jedoch keine. Das teilte der Infrastrukturbetreiber Infrabel am Dienstag mit. Die Zahl entspricht exakt dem Wert aus dem Jahr 2024.
Die französischsprachige Strafgericht in Brüssel sieht sich mit einer stark steigenden Zahl von Drogendelikten konfrontiert. Innerhalb von fünf Jahren hat sich die Zahl der Urteile in entsprechenden Verfahren verdoppelt. Das erklärte Gerichtspräsident Paul Dhaeyer am Dienstag bei einer Pressekonferenz.
Das Schulzentrum Manderfeld–Rocherath–Wirtzfeld steht unter neuer Leitung: Nach der Pensionierung des langjährigen Schulleiters Jean-Luc Rousseau im vergangenen Sommer führt nun Sandra Roggenkamp seit knapp zwei Wochen die Geschicke der Schulen in den drei Ortschaften.
Mit einem neuen Radarfahrzeug und moderner Messtechnik will sich die Polizeizone Stavelot-Malmedy 2026 deutlich besser für Verkehrskontrollen aufstellen. Allein dafür sind rund 105.000 Euro vorgesehen. Geplant ist der Ankauf eines Renault Kangoo (ca. 20.000 Euro), in dem die Anlage korrekt installiert werden kann. Das neue Messgerät sowie diverses Kleinmaterial schlagen mit weiteren 85.000 Euro zu Buche. Ab der zweiten Jahreshälfte sollen die Kontrollen mit dem neuen Fahrzeug anlaufen.
Die Champions League beschließt ihre Ligaphase mit einem Mega-Spieltag. Welche Entscheidungen sind noch offen? Wo wird es besonders spannend? Wir beantworten vor dem Showdown mit 18 Parallelspielen die wichtigsten Fragen.
Hier beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Belgien trägt sein koloniales Erbe bis heute sichtbar im öffentlichen Raum: in Statuen, Straßennamen und Denkmälern, oft verknüpft mit dem Kongo und mit Figuren wie Leopold II. Sollte das entfernt beziehungsweise geändert werden? Ja, sagt Redakteur Maxime Ortmans (Pro), Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) hält dagegen.
Die Polizeizone Eifel meldet Sachbeschädigung durch Graffitis in St.Vith sowie einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht in Thommen. In beiden Fällen wird nach Zeugen gesucht.
Das Parlament der DG (PDG) hat am Montag das Zusammenarbeitsabkommen zur Finanzierung von Pflegeleistungen über die Grenzen der Teilstaaten hinweg gebilligt. Damit wird eine bestehende Übergangsregelung bis Ende 2027 verlängert. Ziel ist es, ein rechtliches Vakuum zu verhindern und die Kontinuität der Pflege für Menschen sicherzustellen, die Leistungen in einem anderen Teilstaat in Anspruch nehmen müssen.
Die Verkehrssituation in der Straße „Untere Ibern“ wird noch einmal überprüft, um eine „möglichst optimale Lösung“ zu finden. Dies erklärte Mobilitätsschöffe Nicolas Pommée (OBL) am Montag in der Sitzung des Stadtrates.
Der Jugendtreff Unterstadt bezieht neue Räumlichkeiten in der Hillstraße 1a/Fremereygasse. Zum Ende des Jahres war der Mietvertrag am vorherigen Standort im Schilsweg gekündigt worden.
In der Stadt Eupen wurden im Jahr 2025 insgesamt 11.803 Protokolle wegen überhöhter Geschwindigkeit ausgestellt. Dies entspricht 32 Protokollen pro Tag oder 1,35 Protokollen pro Stunde. „Überhöhte Geschwindigkeit bleibt ein relevantes Thema in Eupen“, schlussfolgerte Bürgermeister Thomas Lennertz (CSP) am Montag im Stadtrat.
Nach Niederlagen gegen den SK Beveren und Lommel nimmt der Druck auf die AS Eupen zu: Beim Heimspiel gegen Lokeren wollen die „Pandas“ wieder die Kurve bekommen. Der Liveticker aus dem Kehrwegstadion.
Die Nordsee-Anrainerstaaten – also auch Belgien – haben gemeinsam mit der Offshore-Windindustrie und den Netzbetreibern bei einem Gipfel in Hamburg ein Investitionsabkommen zum Ausbau der Windenergie auf See geschlossen. Zentrales Element ist die stärkere grenzüberschreitende Vernetzung von Offshore-Windparks mit mehreren Anrainerstaaten.
Der 14. Spieltag der Tischtennismeisterschaft brachte für die ostbelgischen Teams eine Mischung aus klaren Ergebnissen und engen Entscheidungen. In mehreren Hallen entwickelte sich der Abend entsprechend unterschiedlich.
Sorge um Youri Tielemans: Der Rote Teufel fällt nach Medienberichten voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Der 28-Jährige verletzte sich am Sonntag beim Premier-League-Spiel von Aston Villa bei Newcastle (0:2) am rechten Knöchel.
Das Parlament der DG (PDG) hat sich am Montagabend in seiner jüngsten Plenarsitzung mit der Arbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien (WFG) befasst. Dabei ging es nicht nur um formale Vertragsfragen, sondern auch um grundsätzliche Aspekte.
Die letzte Hürde zur Öffnung des Grenzübergangs zwischen Gaza und Ägypten ist ausgeräumt. Wann er öffnet, ist unklar. Ebenso die Frage, ob der Übergang zur nächsten Phase des Friedensplans gelingt.
Wer in Belgien ohne gültigen Führerschein unterwegs ist, muss künftig damit rechnen, sein Fahrzeug zu verlieren. Richter sollen in solchen Fällen verpflichtet werden, das Auto zu konfiszieren. Der Mobilitätsausschuss der Abgeordnetenkammer hat am Dienstag einem entsprechenden Gesetzesvorschlag des N-VA-Abgeordneten Wouter Raskin zugestimmt. Bevor die Regelung in Kraft treten kann, muss sie noch vom Plenum grünes Licht bekommen.
Gute Nachrichten für Bahnreisende: Ab dem 13. Juli wird Hamburg mit dem Nachtzug direkt von Brüssel aus erreichbar sein. Das niederländisch-belgische Unternehmen European Sleeper nimmt die Hansestadt als neue Zwischenstation auf seiner geplanten Strecke von Paris über Brüssel nach Berlin in den Fahrplan auf.