Pro & Contra: Sollten koloniale Denkmäler abgebaut werden?
Meinung
Von Maxime Ortmans und Christian Schmitz
Lesedauer: 3 min
Hier beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Belgien trägt sein koloniales Erbe bis heute sichtbar im öffentlichen Raum: in Statuen, Straßennamen und Denkmälern, oft verknüpft mit dem Kongo und mit Figuren wie Leopold II. Sollte das entfernt beziehungsweise geändert werden? Ja, sagt Redakteur Maxime Ortmans (Pro), Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) hält dagegen.
Der Abbau einer beschädigten Leopold-II.-Statue im Jahr 2020 in Gent. Der Fall steht exemplarisch für die belgische Debatte: Sollen koloniale Denkmäler entfernt werden oder als Teil einer kritischen Erinnerungskultur im öffentlichen Raum bleiben?
| Foto: afp
Pro – Maxime Ortmans
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Von Alexander Hezel - Mittwoch 28 Januar 2026, 11:15
Man sollte Geschichte nicht unsichtbar machen, indem man alle Spuren davon verwischt... Lernen wir nicht viel mehr aus der Vergangenheit, wenn wir uns mit ihr kritisch auseinandersetzen, anstatt sie zu tilgen? Gegen das einfache Vergessen, für eine aufgeklärte Erinnerungskultur.
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Man sollte Geschichte nicht unsichtbar machen, indem man alle Spuren davon verwischt... Lernen wir nicht viel mehr aus der Vergangenheit, wenn wir uns mit ihr kritisch auseinandersetzen, anstatt sie zu tilgen? Gegen das einfache Vergessen, für eine aufgeklärte Erinnerungskultur.
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