Nach wochenlangem Tauziehen hat die Föderalregierung sich auf ein auf drei Monate befristetes Paket von Energiemaßnahmen im Umfang von rund 80 Millionen Euro verständigt. Es soll vor allem Arbeitnehmer mit steigenden Kosten für den Arbeitsweg, finanziell schwache Haushalte mit fossiler Heizung sowie bestimmte Berufsgruppen und Selbstständige entlasten. Mehrere Hilfen sind noch an Bedingungen geknüpft oder rechtlich nicht ganz abgesichert.
Innerhalb weniger Wochen häuften sich Meldungen über Flugobjekten über Militärstandorten und Flughäfen in Belgien. Einige dieser Fälle lassen sich laut Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) nicht anders erklären als durch Drohnen. Doch genau diese Einschätzung steht seit vergangener Woche politisch massiv unter Druck.
Die Föderalregierung hat sich nach Wochen des Gezerres also doch noch zu Energiehilfen von 80 Millionen Euro durchgerungen. Das ist zunächst die gute Nachricht. Denn in einer angespannten Lage ist es vernünftig, nicht mit der Gießkanne zu arbeiten, sondern dort zu helfen, wo der Druck am größten ist: bei verletzlichen Haushalten, bei Menschen, die für den Arbeitsweg oder für ihren Beruf auf das Auto angewiesen sind, bei Selbstständigen und Landwirten. Auch die zeitliche Befristung ist richtig. Der Staat kann nicht bei jeder Erschütterung auf den Weltmärkten reflexhaft den großen Scheck ausstellen. Krisenhilfen müssen Ausnahmen bleiben und dürfen nicht zur Gewohnheit werden.
Der Franzose Paul Seixas hat die Flèche Wallonne am Mittwoch bei seiner ersten Teilnahme gewonnen. Der erst 19-Jährige setzte sich nach 200 Kilometern von Herstal bis Huy im Schlussanstieg an der Mur de Huy durch und stellte damit einen neuen Altersrekord auf. Nie zuvor hatte ein so junger Fahrer das Rennen gewonnen.
Der KSK Rochade Eupen-Kelmis hat die Saison in der 1. Division auf dem vierten Tabellenplatz abgeschlossen. Am letzten Spieltag unterlagen die Ostbelgier dem neuen Meister Wetteren mit 2,5:5,5 und verpassten damit den Sprung auf Rang drei, konnten sich jedoch erneute für den Europapokal qualifizieren.
Durch die Einstellung des Förderprogramms „Iron Dames“ Ende 2025 hat die internationale Rennfahrerkarriere von Sarah Bovy einen empfindlichen Dämpfer erfahren. Doch jetzt meldet sich die Belgierin erfolgreich zurück.
Der Bütgenbacher Gemeinderat hat am Dienstagabend mit großer Mehrheit beschlossen, den kleinen Verbindungsweg von Bütgenbach nach Schoppen (“Schoppener Pfad“) mit einer kostensparenden Methode auf einer Länge von 1,8 Kilometern instandzusetzen.
Die DTM startet am Wochenende (25./26. April) in die neue Saison. Als Premiere in der mehr als 40-jährigen Geschichte dieser erstklassigen Rennserie findet der erste von acht Läufen auf dem Red Bull-Ring in Spielberg (Österreich) statt.
Die Rallye-WM (WRC) 2026 geht mit der Rallye Spanien auf Gran Canaria am Wochenende (23. bis 26. April) in die fünfte Runde. Es handelt sich um einen weiteren Lauf auf Asphalt. Und es scheint klar, dass Thierry Neuville und Hyundai nach dem verpassten Sieg vor zwei Wochen nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen.
In Amel wurde eines der „kostenintensivsten Projekte des laufenden Jahres“, wie Bürgermeister Erik Wiesemes es bezeichnete, auf den Weg gebracht. Konkret geht es um die Verlegung einer größeren Wasserleitung zwischen Deidenberg und Montenau, von der die gesamte Gemeinde profitieren soll.
Für den Einsatz von Schulhunden an den städtischen Schulen in Eupen soll ein klarer Rahmen definiert werden. An der Städtischen Grundschule Unterstadt/Grundschule für französischsprachige Schüler (SGU-ECEF) ist die Frage aufgekommen, nachdem fünf Lehrkräfte den Wunsch äußerten, ihre Hunde mit in den Unterricht zu bringen.
Die Fahrrad-Viertelboxen in Eupen werden nur wenig genutzt. Aktuell sind zwei Plätze in der Box an der Bergstraße vermietet. Dies erklärte Mobilitätsschöffe Nicolas Pommée (OBL) in der Sitzung des Stadtrates am Montag. Lukas Teller (CSP) hatte sich nach der Nutzung der Boxen erkundigt und ob die Verwaltung Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich Standortwahl, Ausstattung oder Zugänglichkeit sehe. 2023 waren insgesamt fünf Boxen aufgestellt worden.
Beim traditionellen Swimday im Sport- und Freizeitzentrum in St.Vith herrschte am Sonntag reger Betrieb. Acht Vereine mit rund 130 Schwimmerinnen und Schwimmern sorgten bei mehr als 580 Starts für gut gefüllte Ränge und eine lebhafte Atmosphäre. Für die Schwimmschule St.Vith (SSSV) stellte der Heimwettkampf erneut einen besonderen Termin im Kalender dar, zu dem auch zahlreiche Familienangehörige kamen.
50 Tage vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) gibt die FIFA ein neues Ticketkontingent frei.
Im Naturschutzgebiet Hohes Venn wird wieder die rote Fahne gehisst: Aufgrund erhöhter Brandgefahr bleibt der Zugang zu bestimmten Bereichen ab Donnerstagmorgen, dem 23. April, vorerst untersagt. Das teilte die Forstverwaltung am Mittwoch mit.
Auch die Gemeinde Bütgenbach plädiert dafür, dass die Zuständigkeiten der Provinz Lüttich, die die neun Gemeinden der DG betreffen, im Zuge der geplanten Provinzreform der Wallonischen Region an die Deutschsprachige Gemeinschaft übertragen werden.
Nach einem guten Saisonauftakt in Valencia nimmt Triathlet Louis Heukemes bereits die nächsten Rennen und Herausforderungen ins Visier. Um weiterhin mit den Profis mithalten zu können und noch mehr Zeit für Training und Erholung aufwenden zu können, schraubte der Elsenborner an seinem Arbeitspensum.
Seit 2009 sitzt Michael Balter für die Oppositionsfraktion Vivant im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG). Der Geschäftsmann gehört damit zu den erfahrensten Abgeordneten des Hauses. Im Gespräch mit dem GrenzEcho blickt der 49-Jährige auf mehr als anderthalb Jahrzehnte parlamentarischer Arbeit zurück und nimmt kein Blatt vor den Mund.
Die Kapelle von Mirfeld wird künftig multifunktional genutzt – vorrangig als Probelokal des Musikvereins Amel (das GrenzEcho berichtete in der Ausgabe vom 21. Januar 2026). Der Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung nun dem Antrag der Kirchenfabrik Amel zu, die Bauherrschaft zu übernehmen und sämtliche anfallenden Kosten zu tragen.
Wenn die Niere nicht mehr kann, ist die Dialyse dran. Ohne eine regelmäßige Blutwäsche würde die Lebenserwartung vieler Erkrankter drastisch sinken. In Eupen nehmen immer mehr Patienten das Angebot in Anspruch. Das hat unterschiedliche Gründe, wie das GrenzEcho vor Ort erfuhr. Die Abteilung, die vor 25 Jahren eröffnet wurde, zählt mittlerweile zu den Aushängeschildern des St.Nikolaus-Hospitals.