Zu Wochenbeginn führten Beamte der Polizeizone Weser-Göhl auf dem Autobahnrastplatz an der E40 in Lichtenbusch gezielte Lkw-Kontrollen durch. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeitenden des Zolls, des Kontrolldienstes der Wallonischen Region (UCR) sowie der Autosécurité, die insbesondere die technische Fahrtüchtigkeit der Fahrzeuge überprüfte.
Insgesamt wurden 40 Lastkraftwagen kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte zehn Verstöße fest, teils mehrere pro Fahrzeug oder Fahrer. Besonders häufig ging es um Missachtungen der Lenk- und Ruhezeiten, eine fehlerhafte Nutzung des Fahrtenschreibers sowie die Nichteinhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Rückkehrpflicht. Nach EU-Recht müssen Lkw-Fahrer regelmäßig eine Ruhezeit von mehr als 45 Stunden außerhalb des Fahrzeugs einlegen und spätestens nach vier Wochen in das Land ihres Firmensitzes oder Wohnsitzes zurückkehren.
Auch technische Mängel spielten bei den Kontrollen eine Rolle. So wurde unter anderem ein überladener Lastwagen aus dem Verkehr gezogen. Der Zoll entnahm zudem 14 Dieselproben, die allesamt unauffällig waren. Insgesamt wurden vor Ort Bußgelder in Höhe von 13.541 Euro verhängt. Darüber hinaus fertigten die beteiligten Dienste mehrere Protokolle an, die an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wurden. (red/mcfly)

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