Vor einer Woche mussten drei Wärter nach einem Angriff eines Häftlings ins Krankenhaus gebracht werden. Seitdem leistet das Personal in dieser Abteilung einen Mindestdienst. Der Zentralrat fordert, dass sofort wieder das normale Regime eingeführt wird, schreibt die Zeitung „De Standaard“.
Eine Delegation des Zentralrats besuchte diese Woche die Hochsicherheitsabteilung. Und was sie sahen, war nach eigenen Angaben beunruhigend. „Die Häftlinge waren seit dem Vorfall letzte Woche rund um die Uhr in ihrer Zelle“, heißt es. „Es gibt keinen Kontakt mehr zwischen dem Personal und den Gefangenen, die ihrem Schicksal überlassen waren." Der Zentralrat verurteilt die Tatsache, dass acht Häftlinge, die nichts mit der Gewalttat zu tun hatten, sechs Tage lang ihre Zellen nicht verlassen, nicht duschen und keine Besucher empfangen durften. Mehrere Häftlinge seien im Hungerstreik. „Das ist inakzeptabel. Tiere werden besser behandelt als diese Häftlinge“, so der Direktor des Rates. (belga)

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