RWTH Aachen bleibt „Exzellenzuniversität“

Die RWTH Aachen bleibt „exzellent“.
Die RWTH Aachen bleibt „exzellent“. | Archivfoto: dpa

„Dies ist ein wunderbarer Tag für die RWTH Aachen. Wir haben alle zusammen sehr viel Energie in unseren Antrag investiert, haben uns als Hochschule sehr kritisch hinterfragt und die richtigen Schlüsse gezogen. Dieses Ergebnis steigert die Strahlkraft der RWTH in der nationalen wie internationalen Wahrnehmung noch einmal deutlich“, erklärt der Rektor der RWTH, Professor Ulrich Rüdiger.

Die RWTH Aachen ist damit eine von elf im Wettbewerb prämierten Universitäten in Deutschland, das gaben die Bundesministerin für Bildung und Forschung und GWK-Vorsitzende, Anja Karliczek, und die Bremer Wissenschaftssenatorin und stellvertretende GWK-Vorsitzende, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, mit der Vorsitzenden des Wissenschaftsrats, Professorin Dr. Martina Brockmeier, und dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Dr. Peter Strohschneider, in Bonn bekannt.

„In den vergangenen Jahren wurden unfassbar große Anstrengungen in unseren Antrag investiert, die RWTH ist ganz eng zusammengerückt und hat diesen gemeinsamen Kraftakt gemeistert. Wir freuen uns, dass unser Aufwand und Einsatz nun tatsächlich honoriert wurde. Der Dank gilt allen, die mitgewirkt haben“, erklärt Rüdiger, der in diesen Dank ausdrücklich seinen Vorgänger Ernst Schmachtenberg und den ehemaligen Prorektor für Forschung, Professor Rudolf Mathar, einbezieht, die den Prozess im Rahmen der Exzellenzstrategie auf den Weg gebracht hatten.

Mit dem Antrag „The Integrated Interdisciplinary University of Science and Technology. Knowledge. Impact. Networks.“ und im Rahmen der Begehung im Januar diesen Jahres konnte die RWTH das von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) berufene internationale Expertengremium überzeugen. „Wir konnten glaubhaft machen, welches Potenzial die RWTH Aachen hat und dass wir einen Weg gefunden haben, wie wir nachhaltig die Gesellschaft prägen können“, erläutert Professor Matthias Wessling, seit August 2018 Prorektor für Forschung und Struktur. „Wir fühlen uns bestätigt, einen Ansatz gefunden zu haben, der auch von den Gutachterinnen und Gutachtern als wegweisender Ansatz für eine Technische Universität wie die RWTH Aachen nachvollziehbar war. Das gibt uns enorme Kraft für die Zukunft“, erläutert Wessling.

Kern des Antrags der RWTH Aachen ist die Konvergenz von Wissen, Methoden und Erkenntnissen, um komplexe Systeme zu durchdringen und weiterzuentwickeln.

In Zukunft werden Maßnahmen umgesetzt, die sowohl die fachliche Tiefe wie auch Wissensnetzwerke zwischen den Disziplinen stärken. Auf diese Weise wird die Annäherung von Lebenswissenschaften und Datenwissenschaften in der Aachener Forschungslandschaft beschleunigt. (red)

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