Wie die VRT berichtet, wird die flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn eine neue Haltestelle am Brennpunkt Nordbahnhof errichten. Ein Vorhaben, das längst überfällig ist. Denn in den vergangenen Monaten hatten sich die Fahrer von De Lijn über katastrophale Hygienemängel an der Bushaltestelle beschwert und mehrfach mitgeteilt, dass sie sich an diesem Ort nicht mehr sicher fühlten. Die Situation ging sogar soweit, dass die Busfahrer den Stopp, der noch unter dem CCN-Gebäude eingerichtet ist, eine Zeitlang nicht mehr bedient hatte. Hauptursache für die prekäre Lage war übrigens ein unerlaubtes Transmigranten-Camp, das sich zeitweise in unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen eingenistet hatte.
„Wir fordern schon seit Langem eine Lösung. Die Probleme mit den Transmigranten haben uns nun aber geholfen, die Dinge beschleunigen zu können“, äußerte sich Sonja Loos, Sprecherin von De Lijn, gegenüber der VRT.
„Die aktuellen Haltestellen sind viel zu groß und liegen im Dunkeln. Manchmal fühlt man sich alleine, was einem das Gefühl der Unsicherheit gibt“, so Loos. Die neue Haltestelle, die am Place Du Nord gebaut wird – also im Freien –, soll wesentlich kompakter und übersichtlicher gestaltet werden. Und damit die Kunden auch in Zukunft vor schlechtem Wetter geschützt sind, plant De Lijn, „solide, effiziente Unterstellmöglichkeiten“ einzurichten.
Die Arbeiten, die nach den Sommerferien beginnen sollen, werden voraussichtlich drei Monate in Anspruch nehmen. (belga/calü)


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