Belgische Supermärkte verkauften Milchprodukte von misshandelten Kühen

<p>Belgische Supermärkte verkauften Milchprodukte von misshandelten Kühen</p>
Illustrationsbild: dpa

Das Material aus den Ställen des Milchviehbetriebs zeigt, wie Kühe getreten, geschlagen und mit einem Traktor durch einen Stall geschleift werden. Zudem würden Kühe stundenlang an Kopfverletzungen von Bolzenschüssen verenden, anstatt durch Ausbluten nach Betäubung. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

Els van Campenhout, Sprecherin der Tierschutzorganisation Animal Rights, sagt, dass der Käse aus dem Milchviehbetrieb Endres auch in Belgien von den Supermarktketten Albert Heijn, Delhaize und Colruyt verkauft wurden. „Es ist an der Zeit, dass die Verbraucher verstehen, dass an Milchprodukten genauso viel Blut haftet wie an Fleisch“, so Van Campenhout.

Die Milch des betreffenden Hofes wurde von einer Käserei in Lauben (Landkreis Oberallgäu) verarbeitet, die ihre Produkte weltweit verkauft. Das Unternehmen – unter anderem Hersteller der Marken Cambozola und Rougette – distanzierte sich von den Vorfällen und hat die Zusammenarbeit mit dem Milchbetrieb beendet. (belga/dpa)

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