Die letzten Verstärkungen für den Kader des ostbelgischen Erstligisten werden die drei Spieler nicht sein. „In den kommenden Tagen werden weitere Spieler folgen“, kündigte AS-Generaldirektor Christoph Henkel an.

Flavio Ciampicetti (31), der von CD Macará an den Kehrweg wechselte, will mit Eupen „so hoch wie möglich landen“ und dem Team helfen. Ein Ziel - was Saisontore betrifft - wollte sich der 31-Jährige, der die Nummer 9 tragen wird, dabei nicht setzen. „Das mache ich nie. Die Mannschaft ist wichtiger und gewinnt am Ende nur zusammen.“ Er sei glücklich, in Eupen zu sein und betrachte seinen Wechsel aus Ecuador in die 1. Division als „Schritt in eine stärkere Liga“.

Innenverteidiger Menno Koch (25/NAC Breda) habe indes „schnell ein gutes Gefühl gehabt, als die Anfrage aus Eupen kam. Eupen ist ein Verein mit einem Plan, einer Vision und Ambitionen. Das gehörte zu den wichtigsten Gründen für meine Entscheidung.“ Die belgische Meisterschaft kenne er, so Koch weiter. Er sei sich sicher, „dass alle Fußball spielen wollen und können.“

Als dritter Neuzugang wurde Ex-Bundesligaspieler Andreas Beck (32/ehemals VfB Stuttgart und Hoffenheim) vorgestellt. Die AS Eupen erinnere ihn an seine Anfangszeit bei Hoffenheim, dass damals ebenfalls mit einer jungen und buntgemischten Truppe spielte. Dass das Projekt der AS Eupen vor allem in Deutschland aufgrund des katarischen Engagements kritisch gesehen wird, „interessiert mich nicht“, so Beck. Er habe seine eigenen Recherchen gemacht und freue sich auf Verein und Projekt. „Hier kann man ohne Druck spielen. Der Verein soll in den nächsten Jahren immer mitwachsen.“ Wichtig sei nun, dass alle neuen Spieler sich an die Meisterschaft gewöhnen und die Mannschaft schnell zu einer Einheit werde.

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