4. Etappe: Das bringt der Tag bei der Tour de France

<p>Läuft alles normal, ist das Gelbe Trikot von Julian Alaphilippe nicht in Gefahr.</p>
Läuft alles normal, ist das Gelbe Trikot von Julian Alaphilippe nicht in Gefahr. | belga

Am vierten Tag der 106. Tour de France dürfen die Sprinter auf ihre Chance hoffen. Ein Anstieg der vierten Kategorie könnte am heutigen Dienstag (11.55 Uhr) manch einem Anwärter auf den Tagessieg aber einen Strich durch die Rechnung machen. Das gilt sicher nicht für Ex-Weltmeister Peter Sagan aus der Slowakei, der 2014 bereits Platz zwei in Nancy belegt hatte. Läuft alles normal, ist das Gelbe Trikot von Julian Alaphilippe nicht in Gefahr.

ETAPPE:

Die vierte Etappe über 213,5 Kilometer von Reims nach Nancy führt nahezu komplett über flaches Terrain. Der Anstieg der vierten Kategorie zur Hälfte des Rennens dürfte keine Rolle spielen. Rennentscheidender dürfte eher der Berg 15 Kilometer vor dem Ziel in Nancy sein. Auf der 3,2 Kilometer langen Passage wartet auf die Fahrer eine Steigung von durchschnittlich fünf Prozent. Zuvor werden noch 66,5 Kilometer vor dem Ziel beim Zwischensprint in Lérouville Punkte für das Grüne Trikot verteilt.

(Meldung wird unter dem Video fortgesetzt)



BELGIER

Nach drei Etappen ist Wout van Aert der Belgier mit den besten Beinen. Er liegt 20 Sekunden hinter dem Gesamtführenden und trägt weiterhin das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Auf Platz neun folgt Greg Van Avermaet mit 51 Sekunden auf das Gelbe Trikot. Tiesj Bennot (1:19 Min) und Jasper Stuyven (1:34 Min) stehen ebenfalls in den Top 50.

FAVORITEN:

Die kräftigen Sprinter wie der Niederländer Dylan Groenewegen müssen sich schon ins Zeug legen, um am letzten Anstieg nicht abgehängt zu werden. Denn dann sind tempofeste Fahrer wie Ex-Weltmeister Peter Sagan nicht mehr einzuholen. Ähnlich war es 2014, als sich Sagan nur dem Italiener Matteo Trentin geschlagen geben musste.

GELBES TRIKOT:

Läuft alles normal, wird der Franzose Julian Alaphilippe das Gelbe Trikot erfolgreich verteidigen. Der Tour-Bergkönig von 2018 liegt 20 Sekunden vor dem dreimaligen Cross-Weltmeister Wout van Aert. (dpa/mn)

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