Etappe 3: Das bringt der Tag bei der Tour de France

<p>Geht als einer der Favoriten in den Tag: Peter Sagan.</p>
Geht als einer der Favoriten in den Tag: Peter Sagan. | Foto: Photo News

Nach dem überzeugenden Sieg von Jumbo-Visma im Teamzeitfahren verlässt die 106. Tour de France erst Brüssel - und dann Belgien. Am Montag (12.10 Uhr) steht mit der 3. Etappe von Binche nach Épernay das erste hügelige Teilstück der diesjährigen Tour auf dem Programm. Kann der Niederländer Mike Teunissen auf den 215 Kilometern das Gelbe Trikot verteidigen?

DIE ETAPPE:

Erst flach, dann immer anspruchsvoller: Bei der ersten Ankunft in Frankreich sind vor allem die vielseitigen Radprofis gefragt. Während es nach 102 Kilometern in Dizy-le-Gros noch einen Zwischensprint gibt, warten auf den finalen 50 Kilometern vier Bergwertungen, davon drei der dritten Kategorie. Die Berge sind nicht lang (jeweils unter zwei Kilometer), aber steil (bis zu 12,2 Prozent durchschnittlich). Reine Sprinter dürften hier keine Chancen haben, eine Massenankunft gilt quasi als ausgeschlossen.

(Meldung wird unter dem Video fortgesetzt.)



DIE FAVORITEN:

Allrounder und Klassikerspezialisten dürften auf dieser Etappe ihre Chance wittern. Wenn der dreimalige Weltmeister Peter Sagan das Tempo im Hauptfeld mitgehen kann, dürfte er in Épernay der klare Favorit auf den Tagessieg sein. Auch Klassikerspezialisten wie dem Franzosen Julian Alaphilippe, der im vergangenen Jahr mit beherzten Attacken das Bergtrikot eroberte, werden gute Chancen zugerechnet. Die Profis mit Ambitionen auf das Gesamtklassement dürften hier noch keine großen Attacken starten.

GELBES TRIKOT:

Die größte Gefahr für Mike Teunissen lauert wohl im eigenen Team. Zehn Sekunden liegt der Niederländer vor seinen Mannschaftskollegen Wout van Aert, Steven Kruijswijk, Tony Martin und George Bennett. Der Rest ist schon eine halbe Minute zurück, nachdem Jumbo-Visma das Teamzeitfahren beherrscht hatte.

WEIßES TRIKOT:

Das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers nimmt Wout van Aert mit in die dritte Etappe. „Die Mannschaft dreht“, so der Jumbo-Visma-Fahrer am Sonntag nach seiner erst zweiten Etappe überhaupt. Sein Team hatte beim Zeitfahren eine bärenstarke Vorstellung abgeliefert. (dpa/mn)

DIE ETAPPE:

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