Die WFG hat sich mit den Jahren als vielseitiger Dienstleister der Wirtschafts- & Regionalförderung bewiesen. 2019 steht vor allem im Zeichen der Kontinuität in den bestehenden Dienstleistungen und Projekten, jedoch wird sich auch nicht vor neuen Herausforderungen gescheut, so die WFG in einer Mitteilung.
Die Dienstleistungen im Gründungsbereich wurden 2018 erfolgreich fortgeführt: 245 Teilnehmer in der Gründungsphase, von denen 66 ihre Aktivität 2018 gestartet haben, wurden durch die WFG begleitet. Zusätzlich wagten im Laufe des Jahres 44 Beratene der Vorjahre den Schritt in die Selbstständigkeit. Parallel zu den Unterstützungen aller Art bot die WFG auch themenspezifische Veranstaltungen mit Experten an, darunter den Gründerrundtisch, das Wirtschaftsforum und ein Seminar zum „Notfall-Handbuch für Unternehmer“.
Durch das Projekt „Wirtschaft macht Schule“, das erstmals für das Schuljahr 2018-19 entwickelt wurde, sollen der Unternehmergeist von Schülern gefördert sowie Kinder und Jugendliche für betriebliche und unternehmerische Themen sowie kreatives Denken sensibilisiert werden. Bis Dezember 2018 waren 34 Projekte beim Projektleiter der WFG angefragt und teilweise auch schon durchgeführt worden.
Im Rahmen des euregionalen Interreg-Projektes EarlyTech organisierte die WFG 2018 zwei EarlyBirds-Technologiefrühstücke bei Farbwerke Herkula und Eutomation & Scansys (Eupen), wo außerdem das „Make Lab“ von Unternehmern und Schülern besucht wurde. Auch wurden mehrere Jobexpeditionen von Studenten der FH Aachen zu ostbelgischen Unternehmen sowie die Teilnahme von regionalen Betrieben an Recruiting-Messen initiiert und begleitet. 2018 bot die WFG wieder die Sensibilisierung, Information und Beratung zur Betriebsnachfolge an und traf hierzu 18 Betriebsleiter. Außerdem fanden 26 Treffen mit potenziellen Übernehmern statt. Insgesamt konnten hier zehn Betriebsnachfolgen für 2018 verzeichnet werden.
Die meist gefragte finanzielle Beihilfe war auch im vergangenen Jahr wieder die Investitionsprämie der Wallonischen Region. Die WFG hat insgesamt 37 Investitionsprämiendossiers und 14 Anfragen auf Umweltgenehmigung bearbeitet. Daneben wurden insgesamt 32 ostbelgische Betriebe gemeinsam mit der zuständigen Ministerin Isabelle Weykmans (PFF), der Ostbelgieninvest sowie dem Arbeitsamt der DG besucht, um die verschiedenen Dienstleistungsangebote vorzustellen und auf die Bedürfnisse der Betriebe einzugehen.
Das Leader-Programm ist eine Gemeinschaftsinitiative der EU und unterstützt lokale Akteure bei der Umsetzung innovativer und ortsnaher Projekte. In Ostbelgien bestehen zwei Lokale Aktionsgruppen (LAG) für die laufende Leader-Förderperiode 2014-2020 , die von der WFG koordiniert werden: die LAG „100 Dörfer – 1 Zukunft“ mit den Gemeinden Amel, Büllingen, Burg-Reuland, Bütgenbach und St.Vith sowie im Norden die LAG „Zwischen Weser und Göhl“ mit Eupen, Lontzen und Raeren. Die WFG ist für die Gesamtkoordination des Programms zuständig, begleitet die Arbeit der LAGs und unterstützt die Trägerorganisationen bei der Umsetzung ihrer Projekte, die auch in 2018 wieder sehr zahlreich waren. Bei den Kommunalen Programmen zur ländlichen Entwicklung (KPLE) ist in den Gemeinden Lontzen, Raeren, Büllingen und Burg-Reuland auch einiges passiert, heißt es im Jahresbericht der WFG. (red)

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