Damit sank die Aktie sogar unter die Marke von 17 Euro, in deren Bereich sich der Kurs im vergangenen Herbst sowie Ende Mai noch gefangen hatte.
Die Airline bekommt den starken Preiskampf im europäischen Luftverkehr zu spüren und rechnet auch wegen fallender Ticketpreise für 2019 nur noch mit einem operativen Gewinn von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro. Bislang hatte die Konzernführung noch etwa 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro anvisiert. Seit dem Rekordhoch haben die Anteilsscheine nun schon die Hälfte ihres Wertes eingebüßt.
Abseits des laufenden Geschäfts fürchtet der Konzern, zu dem auch Brussels Airlines gehört, wegen einer neuen Rechtsprechung des deutschen Bundesfinanzhofs zudem höhere Steuerzahlungen für frühere Jahre. Das Management will daher eine Rückstellung von 340 Millionen Euro bilden. Das Geschäft auf der Langstrecke laufe weiter gut, hieß es in einer Mitteilung vom Sonntag. Die Billigtochter Eurowings dürfte dagegen wegen des harten Wettbewerbs nun die Gewinnschwelle verfehlen und operativ rote Zahlen schreiben. (dpa)

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