Victor Campenaerts: Etappensieg als „Trostpreis“

<p>Victor Campenaerts auf dem Podium der Tagesetappe in Seraing.</p>
Victor Campenaerts auf dem Podium der Tagesetappe in Seraing. | Foto: Belga

Die Etappe, die als Königsetappe der Rundfahrt oder auch als eine Art „Mini-Lüttich-Bastogne-Lüttich“ galt, führte in einer Runde von 151 Kilometern von Seraing wieder zurück zum Start nach Seraing. Tagessieger Campenaerts sagte nach dem Rennen, dass seine Mannschaft Lotto-Soudal sich nicht mit vier Platzierten in den Top Ten der Rundfahrt zufrieden geben wollte und dass man deshalb voll auf Angriff gefahren sei.

Der entscheidende Angriff erfolgte in der auch aus den Frühjahrsklassikern bekannten Steigung La Roche aux Faucons. Der Rennverlauf sei für ihn optimal gewesen, sagte der Sieger. Er habe sich auf dem Weg zum Ziel zurückhalten und Kräfte für den Schlussspurt sparen können.

Wenn er auf der Etappe nach Zottegem nicht gestürzt wäre, dann hätte er sich auch den Endsieg bei dieser Rundfahrt zugetraut, sagte Campenaerts. Der Etappensieg sei aber ein sehr schöner Trostpreis.

In der Gesamtwertung der Rundfahrt, die am Sonntag zu Ende geht, führt der starke Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick.Step), der am Samstag Dritter der Etappe wurde und dem der Endsieg kaum noch zu nehmen sein dürfte. (belga/mako)

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